Hase-/Rhonetal (Regio-Plus-Projekt von 2006 bis 2011)

Das transnationale Koordinationsprojekt «Hase-/Rhonetal» beruht auf der Vermittlung von Kunstobjekten und Ausstellungs-Know-how. Viele private und öffentliche Institutionen sowie Sammler besitzen wertvolle Objekte, die sich als Einzelstücke jedoch nicht der Öffentlichkeit präsentieren lassen. Ein Zusammentragen dieser Objekte soll neue Ausstellungen und touristische Paketangebote ermöglichen. Im Zentrum der Arbeiten stehen unter anderem Objekte, die im Freien in einem Skulpturenpark gezeigt werden können. Neben der Schweizer Region Rhonetal beteiligt sich das deutsche Hasetal am Projekt. Ziel des Projekts sind neue Impulse für den Tourismus und die Stärkung der regionalen Wirtschaft.

Trägerschaft

Stiftung Schloss Leuk (CH), Radfahrparadies Hasetal (Deutschland).

Beteiligte Partner

Rhonetal (CH), Hasetal (Deutschland). Verhandlungen mit der österreichischen Region Rosental sind im Gang.

Beteiligte Branchen

Tourismus, Dienstleistungssektor, Kultur

Ziel des transnationalen Projekts «Hase-/Rhonetal» ist der Aufbau eines kulturell orientierten touristischen Netzwerkes. Im Zentrum steht dabei das Erarbeiten von fixen und wechselnden Ausstellungen und die Installation eines Skulpturenparks. Die Koordination ermöglicht die gemeinsame Sammlung von Kunst und den Austausch von Ausstellungskonzepten im Rhonetal und im Hasetal. Mit dem Fokus auf Kultur wollen sich die beiden Partnerregionen als Kunstregionen positionieren und dabei neue touristische Märkte erschliessen. Durch die Koordination und den Know-how-Transfer lassen sich Kosten für touristische Angebote senken. Bis zum Projektende im Jahr 2011 wollen die Partner vier bis acht neue Regionen aus verschiedenen EU-Ländern akquirieren.

Die Regionen erhoffen sich vom Projekt neue wirtschaftliche Impulse, eine Stärkung und Erneuerung der Tourismusbranche und die längerfristige Sicherung von Arbeitsplätzen.

Die Wurzeln des transnationalen Koordinationsprojekt «Hase-/Rhonetal» liegen im Regio-Plus-Projekt «Schloss Leuk». Neben der Renovation des lokalen Schlosses mit Unterstützung des Stararchitekten Mario Botta generiert das Projekt jährlich bis zu vierzig Teilprojekte in Bereichen wie Kinder- und Jugendförderung, Bildung, Literatur und Kunst. Dazu gehören auch soziokulturelle Tätigkeiten wie etwa die Wiedereingliederung von Arbeitslosen in den Arbeitsprozess.

Projektdauer

2006 bis 2011

Gesamtkosten

CHF 815'500.–

Kontakt

Stiftung Schloss Leuk
Christoph Kalbermatter, Andy Schnider, Carlo Schmidt
Postfach
3953 Leuk-Stadt
Tel: 079/637 50 11
E-mail: info@schlossleuk.ch
Website

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Bild: regiosuisse.

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