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Unterwegs sein auf Pilgerwegen

Vereine, Künstler, Kirchen, Lehrer und andere Kulturträger führen auf den Pilgerwegen des Berner Oberlands in eigener Verantwortung Veranstaltungen durch, die Begegnungen von Pilgernden und anderen Wandernden aus dem In- und Ausland ermöglichen sollen. Angesprochen werden aber auch Touristen, die sich generell für Geschichte, Kultur, Kirche und Bevölkerung der Region interessieren. Vorgesehen sind Theateraufführungen, Konzerte, Wegbegleitungen usw. Ziel ist es, das touristische Angebot entlang den Routen vermehrt auf die Pilgerbewegung abzustimmen und laufend durch neue Veranstaltungen und Begleitangebote zu ergänzen. Ein Pilgerpass erlaubt den Zugang zum gesamten Pilgerangebot in der Region. Zur Vermarktung werden neben Printmaterialien ein Internet-Auftritt und eine CD-ROM realisiert.

Auswirkungen des Projekts

Neue Gäste aus der EU und aus Übersee tragen dazu bei, mittel- bis langfristig Arbeitsplätze in der Region zu erhalten und neue zu schaffen, insbesondere im Tourismus.

... auf die regionale Wirtschaftsstruktur

Das Projekt fördert die Zusammenarbeit verschiedener Branchen der Region. Auf die Zielgruppe zugeschnittene Produkte und Dienstleistungen steigern die Wertschöpfung in der Region.

... auf die Umwelt

Die Pilgerbewegung fördert den sanften Tourismus.

Trägerschaft

Volkswirtschaftskammer Berner Oberland, Spurgruppe Jakobsweg Region Bern–Gantrisch.

Objectifs et impact attendu

  • Historische Pilgerwege aufwerten und sowohl Einheimischen als auch Gästen besser zugänglich machen.
  • Sinnstiftenden Tourismus fördern und damit in den Regionen neue Impulse auslösen.
  • Neue Pilger- und Wanderideen entwickeln und umsetzen.
  • Regionale Bevölkerung und Wirtschaft zum Mitmachen und zur Zusammenarbeit motivieren.
  • Begegnungen ermöglichen.
  • Regionale Kultur und Geschichte bewusster machen und damit die regionale Identität stärken.

Activités

Die Projektdauer beträgt drei Jahre (September 1998 bis September 2001) und umfasst im Wesentlichen die folgenden Massnahmen:

  • Konzept, Budget, Finanzplan und Organisation werden erarbeitet.
  • Die Pilgerrouten werden im Rahmen von Beschäftigungsprogrammen für Erwerbslose markiert und begehbar gemacht.
  • Vereine, Künstler und andere Kulturträger werden motiviert, pilgerspezifische Veranstaltungen durchzuführen.
  • Für Pilgernde wird ein touristisches Rahmenangebot (Landwirtschaft, Gastronomie, Hotellerie etc.) geschaffen.
  • Gemeinsame Vermarktung der Pilgerrouten durch die beteiligten Regionen (Printmaterial, Internet-Auftritt, CD-ROM).
  • Öffentlichkeitsarbeit

Für die einzelnen Jahre sind folgende Schwerpunkte gesetzt worden:

1999: Auftakt – Jakobsweg bekannt machen; Positionierung als Pilgerregion.

2000: Erweiterung – Erschliessen neuer Zielgruppen (Rom-Pilgernde und Pilgernde aus Übersee); Anschluss neuer Regionen.

2001: Konsolidierung – Verbesserung und Ergänzung des Programms.

Acteurs impliqués

  • Kirchlich-kulturelle und kulturhistorische Kreise
  • Hotellerie
  • Gewerbe
  • Detailhandel
  • Transportunternehmen
Canton
Berne
Thème
Éducation et santé
Autres thèmes
Tourisme
Programme
Regio Plus
Durée du projet
01.01.1998 - 21.12.2001
Coût
CHF 795'000.–
Contact
Volkswirtschaftskammer Berner Oberland
Projektleitung
Joe Weber
Jungfraustrasse 38
3800 Interlaken
Suisse
Berne
+41 33 828 37 38
jw@unterwegssein.ch
Regio Plus était le programme qui a précédé la Nouvelle politique régionale (NPR). Il s’agissait d’un programme d’impulsion destiné à soutenir les mutations structurelles dans l’espace rural. Il a été en vigueur de 1997 à 2007.
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