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Veloferienland Thurgau

«Veloferienland Thurgau» will den Kanton Thurgau als «Veloeldorado» auf dem Markt positionieren und insbesondere die touristische Nachfrage im Hinterland des Bodensees beleben. Ein zusammenhängendes, einheitlich signalisiertes Radwanderwegnetz von 722 Kilometern Länge auf einer Fläche von rund 1000 Quadratkilometern verbindet die einzelnen Tourismusregionen. Das Netz besteht aus nationalen, kantonalen und regionalen Velorouten. Der Radwanderweg wird als Bestandteil eines touristischen Gesamtangebotes mit Produkten und Dienstleistungen aus den verschiendensten Branchen (Landwirtschaft, Gastgewerbe, Kultur etc.) einheitlich vermarktet. Eine Buchungszentrale und ein Gepäckservice ergänzen das Angebot.

Auswirkungen des Projekts

... auf den Arbeitsmarkt

Das Projekt trägt dazu bei, Arbeitsplätze im Tourismus und in den touristischen Zulieferbetrieben zu sichern bzw. den Abbau zu bremsen. Für landwirtschaftliche Betriebe sind dauerhafte zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten und Zusatzeinkünfte zu erwarten. Qualifizierte Arbeitsplätze entstehen voraussichtlich in den Bereichen Buchungszentrale, Kommunikation/Marketing und Gepäckservice. Mittel- bis längerfristig sollten vor allem im Gastgewerbe neue (Teilzeit-)Arbeitsplätze geschaffen werden.

... auf die regionale Wirtschaftsstruktur

Im schweizerischen Vergleich ist die Landwirtschaft im Kanton Thurgau über- und der Dienstleistungssektor eher unterdurchschnnittlich vertreten. Das Projekt wirkt sich in beiden Bereichen positiv aus: Arbeitsplätze im Tourismus und Detailhandel stärken den Dienstleistungsbereich und dämpfen die negativen Auswirkungen des Strukturwandels auf die Landwirtschaft.

... auf die Umwelt

Ziel von ist es, einen sanften, umweltverträglichen Tourismus zu fördern. Sowohl Tages- als auch Feriengäste sollen wenn möglich mit der Bahn anreisen.

Modellcharakter des Projekts

Das Projekt bietet die Chance, mit einem geeigneten touristischen Angebot eine grösstenteils unversehrte Landschaft ökologisch zu vermarkten und gleichzeitig den ländlichen Raum zu entwickeln.

Das Projekt ist ganzheitlich angelegt und bietet mit seiner Trägerschaft einen neuen Ansatz für künftige Kooperationsformen.

Trägerschaft

Thurgau Tourismus, Tiefbauamt des Kantons Thurgau sowie Regionalplanungsgruppen Oberthurgau, Weinfelden, Frauenfeld, Kreuzlingen, Untersee, Diessenhofen und Wil/Hinterthurgau.

 

Objectifs et impact attendu

  • Touristische Entwicklung in einer ländlich geprägten, eher unbekannten Region fördern
  • Touristische Infrastruktur (insbesondere in der Vor- und Nachsaison) besser auslasten, erweitern und ergänzen
  • Arbeitsplätze im Gastgewerbe und in anderen touristischen Bereichen (Museen, Schifffahrt etc.) sowie bei den Zulieferern (Landwirtschaft, grafisches Gewerbe, Detailhandel etc.) sichern und neue schaffen
  • Zusätzliche Erwerbsmöglichkeiten in der Landwirtschaft schaffen
  • Touristisches Angebot des Kantons Thurgau bekannter machen

Activités

Bis Ende 1997:

  • Radwanderwegnetz planen und koordinieren 

Bis Mai 1998:

  • Signalisation projektieren
  • Signalisation im Feld
  • Radwanderführer herausgeben
  • Kommunikation und Marketing in den Zielmärkten Schweiz und Süddeutschland (1. Priorität) sowie deutschsprachiges Europa und Benelux-Staaten (2. Priorität)

Mai 1998:

  • Radwanderweg eröffnen

Ab 1999:

  • Gepäckservice aufbauen
  • Buchungszentrale einrichten
  • Radwanderführer regelmässig überarbeiten
  • Angebot erweitern

Für die gesamte Realisierungsphase wird mit einer Projektdauer von zirka fünf Jahren gerechnet.

Canton
Thurgovie
Thème
Économie agricole
Autres thèmes
Tourisme
Programme
Regio Plus
Durée du projet
01.01.1997 - 31.12.2002
Coût
CHF 1'149'000.–
Contact
Leiter Oeffentlicher Verkehr / Tourismus Kanton Thurgau
Werner Müller
Postfach
8510 Frauenfeld
Suisse
Soleure
+41 52 724 24 25
werner.mueller@kttg.ch
Regio Plus était le programme qui a précédé la Nouvelle politique régionale (NPR). Il s’agissait d’un programme d’impulsion destiné à soutenir les mutations structurelles dans l’espace rural. Il a été en vigueur de 1997 à 2007.
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