La plate-forme du développement régional en Suisse

ImpulsCenter Brig-Glis

Der Verein ImpulsCenter soll den Oberwalliser Dienstleistungssektor prioritär in den Bereichen Marketing und NIKT (neue Informations- und Kommunikationstechnologien) stärken. Aufgrund einer repräsentativen Bedürfnisanalyse bei Oberwalliser Unternehmen wurden in diesen beiden Bereichen Marktpotenziale erkannt. Die operativen Tätigkeiten des Vereins ImpulsCenter werden je nach Kompetenzen und Kapazitäten von Mietern vor Ort wie auch von externen Partner­unternehmen ausgeführt. Einerseits unterstützt die Konzentration von Dienstleistungsanbietern vor Ort die formelle und informelle Kommunikation, vermindert Doppelspurigkeiten, macht Synergien nutzbar und fördert die projektbezogene Zusammenarbeit. Andererseits können bei Bedarf nicht im Haus ansässige Partnerunternehmen in Projekte einbezogen werden. Für die Mieter steht die qualitative Leistungsfähigkeit und die Bereitschaft im Vordergrund, im Verbund mit anderen Unternehmen gesamtheitliche Lösungen auf den Markt zu bringen. Ein Centercoach ist für die Koordination verantwortlich. Dank Know-how-Transfer, Erfahrungsaustausch und Kooperation profitieren die einzelnen Akteure von grösseren Marktchancen. Dienstleistungsanbieter können sein: private Unternehmen, halböffentliche sowie öffentliche Institutionen.

Auswirkungen des Projekts

...auf den Arbeitsmarkt

Der Verein ImpulsCenter schafft neue Arbeitsplätze. Der Verein ImpulsCenter unterstützt die Neuansiedlung von Dienstleistungsanbietern. Der Verein ImpulsCenter erleichtert die Marktausweitung. Wer sich spezialisieren will, findet im Verein ImpulsCenter die entsprechenden Voraussetzungen.

...auf die regionale Wirtschaftsstruktur

Der Verein ImpulsCenter stärkt die Oberwalliser Wirtschaft generell, insbesondere jedoch den Dienstleistungssektor. Qualitativ bessere Dienstleistungen wirken sich auf die gesamte Wirtschaft positiv aus. Davon wird vor allem der Export profitieren. Gleichzeitig wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gefördert.

...auf die Umwelt

Einer der Vorteile des Verein ImpulsCenter ist das einheitliche Gebäude- und Facilitymanagement, das energetisch günstige Lösungen eher ermöglicht als bei einem einzelnen kleinen Dienstleistungsbetrieb. Auch ein Energie-Contracting kommt so eher zustande (kein Mieter-Vermieter-Dilemma). Die räumliche Konzentration und die Nähe zum öffentlichen Verkehr reduzieren das Verkehrsaufkommen.

Modellcharakter des Projekts

Das Projekt ist in dieser Form absolut neuartig. Durch die Kompetenzkonzentration und die projektbezogene Zusammenarbeit will die Trägerschaft den Erfahrungsaustausch und die Problem­lösungsfähigkeit fördern. Dies steigert die Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Firmen und die Attraktivität des Verein ImpulsCenter. Die Vernetzung der Anbieter und die räumliche Nähe verhindern Dop­pelspurigkeiten und stiften Synergien. Das Resultat: mehr Effizienz. Die Akteure sollen aber auch über den Verein ImpulsCenter hinaus, branchenübergreifend, vernetzt werden.

Trägerschaft

Der Verein ImpulsCenter (ehemaliger Projektname: Dienstleistungscenter Brig-Glis) wurde am 22. November 2000 in Brig-Glis gegründet. Zur Trägerschaft gehören die Stadtgemeinde Brig-Glis, die Region Brig-Aletsch sowie regionale, kantonale und schweizerische Wirtschaftsvertreter und Fachkompetenzen mit Erfahrung im Aufbau und im Betrieb von Kompetenznetzwerken. Der Vorstand des Trägervereins setzt sich aus folgenden Personen zusammen: José Britsch-Elfring (Leiterin Projekte Swisscom), Claudia Chastonay (Stadträtin Brig-Glis), Marco Dini (Chef Dienststelle Industrie, Handel und Arbeit), Josef-A. Kuonen (Geschäftsleiter Region Brig-Aletsch), Christophe Meier (Leiter CCSO, Fribourg), Stefan Salzmann (Geschäftsführer ETG Salzmann AG), Anton Jaggy (selbständiger Projektleiter).

Zu den grössten Problemen der Oberwalliser Wirtschaft gehören der Mangel an hoch quali­fizierten Arbeitsplätzen und die Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte. Brig-Glis und Naters bilden das Dienstleistungszentrum der Region. Im Zuge der Revision des Regionalentwick­lungskonzeptes II wurden verschiedene Mängel aufgedeckt. Um die Attraktivität als Wirtschafts­standort zu erhalten, gilt es vor allem die Qualität und das Angebot der Dienst­leistungen zu verbessern. Davon erhofft man sich letztlich positive Auswirkungen auf die ge­samte Wirt­schaft, insbesondere jedoch auf die Exporte.

  • Stärkung des Dienstleistungssektors und Steigerung der Qualität und des Dienstleitungsangebots im gesamten Wirtschaftsraum
  • Aufbau und Förderung von nationalen und internationalen Netzwerken zwischen Dienstleistungsanbietern
  • Vernetzung der Akteure in den Zentren; Förderung von Kooperationen; Bereitschaft im Verbund mit anderen Unternehmen gesamtheitliche Lösungen auf den Markt zu bringen
  • Bearbeitung neuer Märkte und Nischen
  • Nutzung gemeinsamer Infrastruktur und Dienstleistungen
  • Steigerung des Exportes
  • Schaffung und Erhaltung von hoch qualifizierten Arbeitsplätzen

Mit der Lancierung von Marketing-Pilotprojekten gelang es dem Projekt Impuls Center Brig den Wirtschaftsraum Oberwallis zu beleben. Eine in Auftrag gegebene Studie hat vorab im Bereich des strategischen Marketings im Oberwallis grosse Mängel ans Tageslicht gebracht. «Unternehmer und Handwerker sind oft so stark in ihre tägliche Arbeit vertieft, dass ihnen die Zeit und das Bewusstsein für konzeptionelles Denken fehlen», sagt Josef Anton Kuonen, der als Geschäftsleiter der Region Brig Aletsch die Studie leitete.

Im gemeinsamen Gespräch mit Unternehmern sei es gelungen, erste Pilotprojekte in Angriff zu nehmen. Fünf KMU haben unter der Beratung des Vereins Impuls Center den Schritt über die Kantonsgrenzen gewagt und Aktivitäten ausserhalb des Wallis aufgenommen.
Die von Regio Plus unterstützten Aufbauarbeiten werden nun selbsttragend weitergeführt. KMU können sich professionell beraten lassen. Interessierte besuchen ein vierstündiges, unverbindliches und kostenloses Seminar, bevor sie sich entscheiden, ob sie die Hilfe des Impulscenters in Anspruch nehmen wollen.
In Zukunft wird der Verein zusammen mit der im Bereich Beratung tätigen Firma iQU company AG zusammenarbeiten. Diese ist im Rahmen des von Regio Plus unterstützten Projekts «brain-tec, business & training-network» entstanden.

Canton
Valais
Thème
Autres thèmes
Programme
Regio Plus
Durée du projet
01.01.1999 - 31.12.2002
Coût
CHF 505'000.-
Contact

InnoConsult IC AG
Sekretär
Roger Vouillamoz
Kantonsstrasse 73
3931 Visp-Eyholz

roger.vouillamoz@innoconsult.ch

Präsidentin
José Britsch-Elfring
1907 Simplonpass

jose.britsch-elfring@switzerland.org

Verein ImpulsCenter
Überlandstrasse 12

info@impulscenter.ch

Regio Plus était le programme qui a précédé la Nouvelle politique régionale (NPR). Il s’agissait d’un programme d’impulsion destiné à soutenir les mutations structurelles dans l’espace rural. Il a été en vigueur de 1997 à 2007.
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