La piattaforma per lo sviluppo regionale in Svizzera

Wanzen im Obstbau

Wanzen können grossen Schaden an landwirtschaftlichen Kulturen verursachen. Eine schädigende Art dieser Gattung ist die invasive Marmorierte Baumwanze (Halymorpha halys). Diese Wanzenart verursacht in der Schweiz, Süddeutschland Vorarlberg grosse Schäden an Obst- und Gemüsekulturen. 2019 sind in den Kantonen Zürich und Thurgau über 20% Verluste in Birnenanlagen verzeichnet worden. Dies hatte wiederum wirtschaftliche Einbussen zur Folge.

Schaderreger machen nicht vor Ländergrenzen halt, weswegen die länderübergreifende Zusammenarbeit zu diesem Schaderreger eine Möglichkeit darstellt, in kurzer Zeit eine Regulationsstrategie für die gesamte Bodenseeregion erarbeiten zu können. Im Projekt erarbeiten die wichtigsten Fachexperten der Bodenseeregion eine erste Regulationsstrategie gegen die Marmorierte Baumwanze. Die Strategie wird übertragbar sein auf andere Wanzenarten.

Im Wesentlichen wird für die Obsterzeuger im Bodenseeraum länderübergreifend ein Lösungsansatz erarbeitet, wie zukünftig die Regulation der Baumwanzen im Kontext diverser Pflanzenschutzmittelreduktionsstrategien (NAP, Eckpunktepapier, Forderungen LEH) erfolgen kann. Kombinationen von Verfahren werden im Projekt auf ihren Nutzen zum Schutz der Kulturen vor der Marmorierten Baumwanze geprüft, darunter fallen unter anderem der Einsatz von Kulturschutznetze und von Nützlingen wie die Samurai-Schlupfwespe. Das Projekt wird einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsfähigen und wirtschaftlich nachhaltigen Obst- und Gemüseproduktion in der Bodenseeregion beitragen.

 

Cantone
Argovia
Appenzello Interno
Appenzello Esterno
Grigioni
San Gallo
Sciaffusa
Turgovia
Tema
Filiera agroalimentare
studi di fattibilità, concetti di sviluppo, strategie
Programma
Interreg
Durata del progetto
01.04.2020 - 31.03.2023
Strumento per il finanziamento
à fonds perdu
Costo
CHF 651'641.-
Contributo Confederazione
CHF 325'821.-
Gli obiettivi strategici e le priorità di attuazione della NPR variano da Cantone a Cantone e da regione a regione e sono determinanti per la scelta dei progetti che verranno sostenuti con i fondi NPR.
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