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Machbarkeitsstudie regionaler Naturpark Calanca

Das Nationalpark-Projekt Parc Adula wurde an der Volksabstimmung vom 27. November 2016 abgelehnt. In dessen Perimeter war auch das Calancatal mit den drei Gemeinden Rossa, Calanca und Buseno eingebettet, welche der Vorlage allesamt zugestimmt haben. Nach der Ablehnung an der Urne sind die drei Gemeinden zur Überzeugung gekommen, dass in Absprache mit dem Amt für Natur und Umwelt Graubünden die Schaffung eines regionalen Naturparks im Calancatal (Parco regionale Calanca) geprüft werden soll.

Für die Regional- und Tourismusentwicklung, aber auch andere Bereiche (Land- und Forstwirtschaft, Handwerk, Regionalprodukte usw.) kann ein regionaler Naturpark ein sehr geeignetes Instrument sein. Zu diesem Zweck wird im Zeitraum November 2017 bis Dezember 2019 eine Machbarkeitsstudie durch die Forschungsgruppe Tourismus und nachhaltige Entwicklung der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) erarbeitet, die als Basis für die erforderlichen Entscheide zur Errichtung eines regionalen Naturparks dient. Die Natur- und Kulturpotenziale im Calancatal sollen künftig gezielt genutzt und attraktive touristische Angebote geschaffen werden, die beispielsweise zu einer erhöhten Nachfrage nach Übernachtungsangeboten und Regionalprodukten führen.

Kanton
Graubünden
Thema
Tourismus
Machbarkeitsstudien, Entwicklungskonzepte, Strategien
Programm
NRP
Projektdauer
13.10.2017 - 31.03.2019
Finanzierungs- instrument
afp
Projektkosten
CHF 144'504.-
Förderung Bund
CHF 36'125.-
Die strategischen Ziele und Schwerpunkte bei der Umsetzung der NRP variieren je nach Kanton und Region und sind entscheidend dafür, ob ein Projekt durch NRP-Fördermittel unterstützt werden kann.
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