Kooperatives Regionalmarketing für die Regio Frauenfeld

In der Region Frauenfeld wollen Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Tourismus erstmals regelmässig und systematisch zusammenarbeiten. Geplant sind eine ganze Reihe von interdisziplinären Massnahmen, die neuen Schwung in die Region bringen sollen. Zentrale Anliegen sind die Förderung der Wirtschaft, die Profilierung der Region als Wohnstandort sowie die Unterstützung von Freizeitangeboten, Verkehrsentwicklung, Raumplanung, Kultur und regionaler Identität. Eine umfassend angelegte Imagekampagne richtet sich sowohl an die Bewohner selber als auch an potenzielle Neuzuzüger und Investoren.

Trägerschaft

Interessengemeinschaft (IG Regio Frauenfeld)

Beteiligte Branchen

Gewerbe, Industrie, Tourismus, Natur- und Landschaft, Bildung

Projektpartner

  • Gemeinden der Regionalplanungsgruppe Frauenfeld
  • Cellere AG, Strassen- und Tiefbau, Frauenfeld
  • Huber & Co. AG, Frauenfeld
  • Jossi AG, Präzisionstechnik, Islikon
  • Gewerbeverein der Region Frauenfeld
  • Hefe Schweiz AG, Stettfurt
  • Industrie- und Handelsverein der Region Frauenfeld
  • Serto AG, Aadorf
  • Stutz Frauenfeld

Kurzbeschrieb des Projekts

Die Region Frauenfeld verfügt über ländliche Strukturen mit einem klaren Zentrum. Von einer Stärkung der Zentrumsstruktur sowie einem regen Austausch zwischen Stadt und Land erhoffen sich die Projektakteure neue wirtschaftliche Impulse für die ganze Region. Bestehende Strukturen werden kritisch überprüft und Innovationen in konkreten Einzelprojekten in Angriff genommen.

Das Projekt setzt sich aus einem Paket von knapp vierzig einzelnen Massnahmen unterschiedlicher Ausrichtungen zusammen. Eckpunkte sind die Förderung der Wirtschaft, die Profilierung der Region als Wohnstandort sowie die Unterstützung von Freizeitangeboten, Verkehrsentwicklung, Raumplanung, Kultur und regionaler Identität. Die Bandbreite der Teilprojekte reicht von der Einführung eines regionalen Bäderpasses über Deutschunterricht für Migranten bis hin zur konzeptionellen Ausarbeitung einer neuen Verbindung zwischen der A1 und A7.

Voraussetzung für die Einzelprojekte sind neue Formen der regionalen Zusammenarbeit Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Tourismus beteiligen sich erstmals gemeinsam an einem umfassend angelegten Projekt. Durch die gemeindeübergreifende Kooperation in Bereichen wie Sozialhilfe, Feuerwehr, Wasserversorgung, Bau- und Werkverwaltung sowie Strassenunterhalt sollen Synergien genutzt und Kosten gespart werden.

Eine Hauptausrichtung des Projekts zielt auf die Förderung der Landwirtschaft. Mit einem Kompetenzzentrum für Nahrungsmittel, das die Schwerpunkte Vermarktung, Forschung und Ausbildung abdeckt, soll sich die Region als Spezialistin profilieren. Zudem wollen die verschiedenen Interessensgrupen abklären, wieweit der Absatz regionaler Landwirtschaftsprodukte unterstützt werden könnte.
Auch im Bereich Bildung sind Massnahmen geplant Zusammen mit Berufs- und Studienberatung sowie Jugendarbeitern sollen zum Beispiel die Ausbildungs- und Beschäftigungsangebote in der Region analysiert werden. Gemeinsam werden Konzepte für die Schaffung neuer Lehrstellen, Zwischenlösungen und Auffangstrukturen erarbeitet.
Vorgesehene Diskussionspunkte sind zudem die Anpassung der Bezirksgrenzen an jene der Regionalplanungsgruppe. Eine solche Angleichung beider Grenzen würde dem Lebens- und Wirtschaftsraum der Bevölkerung entsprechen und sich positiv auf die regionale Identität auswirken.
Tourismus wird in der Region nie eine Hauptrolle spielen, dennoch versuchen die Akteure die Wertschöpfung auch in diesem Bereich zu steigern Möglich wäre eine Zusammenarbeit aller bestehenden Tourismusorganisationen unter einem Dach.

Eingerahmt und begleitet werden all diese Teilmassnahmen durch eine zentral gesteuerte, intensiv betriebene Marketing- und Imagekampagne. Mit einem neuen Signet und Plakaten wirbt die Region für sich selbst. Zielgruppen sind zum einen die Anwohner, die sich stärker mit der eigenen Region identifizieren sollen. Angesprochen werden aber auch mögliche Investoren, die Wirtschaft und Neuzuzüger.

Projektierte Gesamtkosten

CHF 1'881'122.–

Kontakt

Regionalplanungsgruppe Frauenfeld
Herr Heinz Egli
Rathaus
8500 Frauenfeld
Tel. +41 52 724 52 84
Fax +41 52 721 54 09
info@regiofrauenfeld.ch
Website

Zurück zur Übersicht

Bild: regiosuisse.

Projektdatenbank: Neue Projekte und neues Gewand

Über 400 neue Projekte und ein überarbeitetes Design: Die NRP-Projektdatenbank von regiosuisse kommt erweitert und in einem neuen Gewand daher, neue Projekte werden laufend integriert.
Artikel teilen