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WEINBIODIV - Entwicklung gemeinsamer Instrumente zur Verbesserung der Artenvielfalt

Das Hauptziel des Projekts ist die grenzüberschreitende Vernetzung der Interessensgruppen, um gemeinsame Instrumente für die Biodiversität in den Weinbaugebieten des Oberrheingebietes zu entwickeln und die Qualität der Ökosystemleistungen zu verbessern. Die Rebberge des Oberrheins liegen strategisch günstig in Gebieten, die am Rande des Grundwasserspiegels des Rheinbeckens liegen. Basierend auf den Erfahrungen von Fachleuten und neusten Forschungsresultaten möchten die Projektpartner den Einsatz der Winzer für die Erhöhung der biologischen Vielfalt auf ihren Parzellen unterstützen und beratend begleiten. Folgende Aspekte stehen dabei im Vordergrund:

- Die Attraktivität und Bekanntheit der Biowinzerbetriebe der Region wird mindestens teilweise erhöht und der Grundstein für eine weitere Förderung und Verbreitung der Biodiversitäts-Praktiken der Biowinzer wird gelegt.

- Einheimische Flora und Fauna im Rebberg wird gefördert und lokal langfristig erhalten.

- Artenreiche Einsaaten mit einheimischer standortgerechter Flora tragen neben der Förderung der Biodiversität auch dazu bei, unerwünschte Pflanzen, die die Nährstoffversorgung der Rebe stark konkurrenzieren oder sich invasiv verbreiten, zu unterdrücken.

- Das Ökosystem Rebberg bietet erhöhte Nahrungsressourcen und wertvollen Lebensraum für Nützlinge und fördert damit die natürliche Schädlingsregulation.

- Blühende einheimische Wildblumen und Gehölzstrukturen im Rebberg bilden auch einen Mehrwert für die Erholungssuchenden (Landschaftsaesthetik und Imageförderung).

- Das Wissen über die Förderung der Artenvielfalt in Rebbergen wird verbesssert und das daraus resultierende Merkblatt für Experten wird angewendet,

- Der Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Betrieben, auch über die Grenzen hinaus, wird etabliert.

Kanton
Basel-Landschaft
Thema
Nachhaltigkeit
Land- und Ernährungswirtschaft
Programm
Interreg
Projektdauer
01.04.2021 - 30.06.2023
Finanzierungs- instrument
afp
Projektkosten
CHF 299'410.-
Förderung Bund
CHF 90'000.-
Gesamtkosten EU
CHF 496'849.-
Kontakt

Bio en Grand Est
2 allée de Herrlisheim
68000 Colmar

Die strategischen Ziele und Schwerpunkte bei der Umsetzung der NRP variieren je nach Kanton und Region und sind entscheidend dafür, ob ein Projekt durch NRP-Fördermittel unterstützt werden kann.
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