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Digitale Marktplätze im Tourismus

Die Corona-Krise verdeutlicht die Bedeutung von digitale Plattformen, auf welchen touristische Leistungsträger und Destinationen ihre Angebote platzieren können. Damit verbunden ist die Chance für Bündner Tourismusdestinationen, eine Digitalisierungsstrategie zu entwickeln, professionelles Kundendaten-Management zu betreiben und segmentübergreifende Eco-Systeme einzuführen. Mit dem Projekt «Digitale Marktplätze im Tourismus» soll eine Auslegordnung in Form eines Grundlagenberichts erarbeitet werden, der aufzeigt:

  • welche Systeme (digitale Markplätze und digitales Kundenbeziehungsmanagement) es heute auf dem Markt gibt,
  • welche Vorteile für Leistungsträger je nach System entstehen,
  • wie Systeme die Reichweite durch Online Travel Agencies steigern können,
  • welche Lösungen im Kanton bereits im Einsatz sind und wie der Vorteil von diesen gesteigert und mit Entwicklungen am Markt kombiniert werden können,
  • wie die Entstehung von Insel-Lösungen verhindert werden kann.

Der Bericht soll Destinationen und touristischen Leistungsträgern eine Planungssicherheit für künftige Investitionen in digitale Marktplätze und Kundendaten-Managementsysteme geben. Vordergründig soll aufgezeigt werden, in welcher Form mit welchen Schwerpunkten die einzelnen Systeme miteinander kompatibel und vernetzbar sind. Die Kooperationsbereitschaft unter den Destinationen kann erhöht werden, indem teure Insellösungen vermieden werden.

Kanton
Graubünden
Thema
Tourismus
Digitalisierung
Kooperation und überbetriebliche Vernetzung
Programm
NRP
Projektdauer
30.09.2020 - 30.06.2021
Finanzierungs- instrument
afp
Projektkosten
CHF 80'000.-
Förderung Bund
CHF 40'000.-
Die strategischen Ziele und Schwerpunkte bei der Umsetzung der NRP variieren je nach Kanton und Region und sind entscheidend dafür, ob ein Projekt durch NRP-Fördermittel unterstützt werden kann.
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