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Erlebnis Albula

Die Albulabahn zwischen Preda, Bergün, Filisur und Tiefencastel ist seit jeher der Lebensnerv des Tals. Im Rahmen des Projekts will man den bestehenden Bahnlehrpfad Preda − Bergün als Bahnerlebnisweg über Filisur nach Tiefencastel verlängern. Informationen zu Geschichte, Technik, Menschen und Kultur dieser einzigartigen Alpenbahn werden vielfältig präsentiert und erfahrbar gemacht.

Auf dem Wasserweg ansaina - einer Art «Mental-Parcours» zum Thema Wasser - können Gäste neue Energie tanken und etwas für ihr Wohlbefinden tun, sei es bei der zweitgrössten Schwefelquelle Europas, der «Ava Forta», im Kurbad Alvaneu oder beim Forellenfischen. An so genannten Mental Points, die Naturschauspiele sicht- und erlebbar machen, werden die Besucher zu Entspannungs-, Beweglichkeits- oder Konzentrationsübungen angeregt. Mit weiteren Projekten wollen die Projektträger die regionalen Tourismusstrukturen generell aufwerten und dazu beitragen, die Attraktivität des Albulatals als Wohn- und Erholungsraum zu fördern.

Auswirkungen des Projekts

... auf den Arbeitsmarkt

«Erlebnis Albula» löst ein direktes Investitionsvolumen von mindestens 4,5 Mio. Franken aus. Voraussichtlich werden mehr als die Hälfte aller Aufträge im Albulatal vergeben. Zudem bietet das Projekt insbesondere der Hotellerie neue Entwicklungschancen. Mit den Teilprojekten «Bahnerlebnis Albula» und «Wasserweg ansaina» sollen im Tourismus neue Arbeitsplätze entstehen.

... auf die regionale Wirtschaftsstruktur

«Erlebnis Albula» wirkt sich auf fast alle Wirtschaftszweige des Albulatals aus:
In der Hotellerie und Parahotellerie rechnet man für die Zeit von Mai bis Oktober jeweils mit deutlich mehr Übernachtungen. Darüber hinaus will man mit gezielten Marketingmassnahmen Tagesbesucher aus den umliegenden Tourismuszentren Davos, Oberengadin, Lenzerheide-Valbella und Surses ansprechen. Davon profitieren Gastronomie, Handel und Gewerbe im ganzen Albulatal. Neue, originelle Angebote können diesen Trend verstärken. Mit dem Produktelabel «ansaina» wird ausserdem die Landwirtschaft in das Projekt eingebunden.

Das Projekt wirkt sich auch positiv auf den öffentlichen Verkehr aus. Für die Besucher des bahnhistorischen Museums, der Wander- und Radwege entlang der Bahnstrecke sowie des Wasserwegs ansaina sind spezielle Packages mit den SBB, der Rhätischen Bahn und Postauto Graubünden geplant.

Trägerschaft

Verein Erlebnis Albula

Die wirtschaftliche Entwicklung konzentriert sich heute vor allem auf die Ballungszentren. Für Gebiete wie das Albulatal sind die wirtschaftlichen Aussichten dagegen eher ungünstig. Arbeitsproduktivität und Wirtschaftskraft sind in vielen Branchen tiefer als das regionale Mittel. Wegen den fehlenden Arbeitsplätzen wandern viele junge Leute in die Zentren ab. Dadurch ist die öffentliche Infrastruktur gefährdet, und es mangelt an Fachleuten für eine innovative Weiterentwicklung des Tals. Neben dem neu eröffneten Kurbad Alvaneu und dem erweiterten Golfplatz ist das «Erlebnis Albula» eine weitere Initiative, um regionale Potenziale für einen Aufschwung zu nutzen.

Die Projektträger wollen das Albulatal als naturnahe, landschaftsorientierte Tourismusregion positionieren. Die touristischen Hauptattraktionen sollen aufgewertet werden, wobei man auf die Kooperation mit der Landwirtschaft und dem Gewerbe baut. Dabei spielen das Thema Wasser, die vielfältige Kulturlandschaft und die Albulabahn eine zentrale Rolle.

Tourismusförderung durch:

  • den Aufbau einer Tourismus-Marketingorganisation sowie regionaler Tourismusstrukturen für das Albulatal
  • die professionelle Umsetzung des touristischen Marketingkonzeptes Albula
  • die Koordination der Verkaufsförderungsaktivitäten unter den touristischen Leistungsträgern im Albulatal
  • die Steigerung der Übernachtungen in Hotellerie und Parahotellerie
  • Arbeitsplätze erhalten und neue schaffen
  • Abwanderung stoppen
  • Selbstbewusstsein und Initiative der lokalen Bevölkerung fördern
  • Wertschöpfung aus Kulturgütern und Landschaft steigern
  • nachhaltige Weiterentwicklung des Albulatals im Einklang mit Natur, Wirtschaft und Gesellschaft
ext_project.provinces
Grisons
ext_project.measures
Tourismus
Gesundheitswirtschaft
Land- und Ernährungswirtschaft
ext_project.programme
Regio Plus
ext_project.duration
01.01.2002 - 31.12.2006
ext_project.costs
CHF 948'000.-
ext_project.contactData

Verein Erlebnis Albula
Projektkoordination
Thomas Kollegger
7492 Alvaneu

tk@lawteam.ch

«Bahnerlebnis Albula» und «Regionale Tourismusstrukturen», twz Tourismus Werkstatt Ziltener
Projektleiter
Willy Ziltener
7078 Lenzerheide

ziltener@spin.ch

«Wasserweg ansaina»
Helen Cabalzar
Gäuggelistrasse 6
7000 Chur

cabalzar_m@bluewin.ch

Regio Plus war ein Vorgängerprogramm der Neuen Regionalpolitik (NRP). Regio Plus war ein Impulsprogramm zur Unterstützung des Strukturwandels im ländlichen Raum und lief von 1997 bis 2007.
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