Die Wissensplattform der Neuen Regionalpolitik (NRP)

Bild: regiosuisse.

Die erste internationale regiosuisse-Exkursion war ein Erfolg

An der formation-regiosuisse-Exkursion «Standortstrategien vor dem Hintergrund der Deindustrialisierung: von der Raumplanung zur Standortförderung» in die Region Lyon (F) beteiligten sich rund 20 Fachleute aus der Schweiz und aus Frankreich. Im Zentrum der Exkursion stand das Thema «Territoriales Marketing». Die Teilnehmenden pflegten untereinander einen ergiebigen Austausch.

Die Deindustrialisierung ist ein Phänomen, das seit den 1970er Jahren die grosse Mehrheit der OECD-Länder betrifft, in denen der Industriesektor stetig an Arbeitsplätzen verloren hat und dessen Beitrag zum BIP gesunken ist – vor allem zu Gunsten des Dienstleistungssektors. Unternehmen, aber auch die ansässige Bevölkerung, verlangen immer mehr nach nachhaltigen und qualitativ hochstehenden Gewerbezonen, die zur Wettbewerbsfähigkeit und Ausstrahlung der Region beitragen. Welche Strategien können die Standorte entwickeln, um Vorteile aus dem Strukturwandel zu ziehen und negative Auswirkungen zu vermeiden?

In der Region Lyon wurden Antworten anhand verschiedener Projektbeispiele aufgezeigt. Der Besuch des Industrieparks auf der Ain-Ebene beispielsweise regte Diskussionen zum Management von Aktivitäten in solchen Gebieten an. Diese Diskussion steckt in der Schweiz noch in der Kinderschuhen. Speziell wurden Geschäftsmodelle für Führungsorgane und die Art und Weise diskutiert, wie die Einführung neuer Aktivitäten begleitet werden kann. Der Fokus lag dabei auf der Qualität und der Integration in die Landschaft. Das soziale Netzwerk des Parks, das den Unternehmen zur Verfügung steht, stiess bei allen Teilnehmenden ebenfalls auf reges Interesse.

Die Präsentation des Projekts «IDfriches» vermittelte Ansätze, wie verschiedene Herausforderungen angegangen werden können. Der Besuch des «Ecopôle de Pérouges» zeigte auf, dass es durchaus möglich ist, Projekte aufzugleisen, die Umweltschutz, Sensibilisierung der Bevölkerung und Tätigkeiten im Bereich Abbau von Baumaterialien in Einklang bringen.

Präsentationen und Unterlagen zur Exkursion finden Sie auf folgender Seite:

Testimonials zur Exkursion:

 

 

 

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