Vorprojekt Begegnungsraum Zentrum Wila

Die Gemeinde Wila hat rund 2'000 Einwohner:innen und ist vorwiegend eine Wohngemeinde. Um das Dorfzentrum aufzuwerten, mehr Wertschöpfung für das Gewerbe zu generieren und Begegnungsräume zu schaffen, soll das Batzhaus umgenutzt werden. Dazu lancierte die Gemeinde 2018 einen Prozess. Dieser wurde vorbildlich aufgegleist: in partizipativer Weise wurden die Stakeholder einbezogen, weshalb das Projekt heute eine gute Abstützung in der Gemeinde findet. Nun sollen die Nutzungen des Gebäudes konkretisiert und für das Bauprojekt vorbereitet werden.

Das Projekt will das Dorfzentrum beleben, einen Ort für Begegnungen schaffen (z.B. Versammlungen) und die Dorf-Identität steigern. Einerseits durch den partizipativen Prozess, anderseits durch das Endergebnis. Dazu soll der Raum sowohl im Gebäude wie auch rundherum renoviert, aufgewertet, umgenutzt und öffentlich zugänglich gemacht werden. Besonders wichtig ist es den Initianten, den Charakter des Hauses zu erhalten. Denn dieses prägt als Zeitzeuge massgeblich das Ortsbild. Auch auf den Beitrag der Aussenanlage zur Biodiversität wird speziell geachtet. Künftig soll das Haus als Kultur-, Tourismus- und Bildungs- und Arbeitsstätte betrieben werden. Die Steigerung der Wertschöpfung steht neben dem Schaffen einer «Dorf-Seele» im Mittelpunkt des Projektes. Hierzu sollen Schnittstellen zu anderen Initiativen wie «ErlebnisRaum Tösstal» oder «Revitalisierung Töss» genutzt werden. Für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Heimatschutz wurde auch dieser bereits früh einbezogen. Denn die Inwertsetzung des kulturellen Erbes ist der Gemeinde ein Anliegen.

Das Projekt ist sorgfältig aufgegleist. Die Gemeinde beabsichtigt, das Projekt bis zum Abschluss konsequent partizipativ durchzuführen, um die Ansprüche aller Stakeholder wie Gewerbe, Vereine, Gäste, Bevölkerung, Kultur usw. mit einzubeziehen. Schliesslich soll indirekter und direkter Mehrwert – z.B. in Form von Wertschöpfung für das ansässige Gewerbe – entstehen. Weiter soll sich die Aufwertung des Dorfkerns auf die Wahrnehmung der Gemeinde positiv auswirken.

Mit dem Projekt soll das Potenzial des unternutzten Gebäudes beziehungsweise Dorfzentrums stärker in Wert gesetzt und zwecks Steigerung der regionalwirtschaftlichen Wirkung umgenutzt werden. Hierzu wollen die Initiant:innen neue Geschäftsmodelle, Angebote/Produkte entwickeln und Dienstleistungen danach ausrichten. Damit entspricht das Vorhaben einem Schwerpunktziel des NRP-Umsetzungsprogrammes 2024-2027: «Wettbewerbsfähigkeit der Region als Lebens- und Wirtschaftsstandort ausbauen. Steigerung der regionalen Wertschöpfung durch Inwertsetzung von ungenutzten Potenzialen.». Die Projektträgerschaft beteiligt sich mit Eigenleistungen von 20% an den Projektkosten. Damit ist die im Bundesgesetz über Regionalpolitik vorgeschriebene angemessenen Beteiligung erfüllt. Die Wirkung des Projektes entsteht vorwiegend in der Gemeinde Wila, einer Gemeinde im Perimeter des NRP-Umsetzungsprogrammes 2024-2027

Vorprojekt Begegnungsraum Zentrum Wila

Projektdatenbank der Schweizer Regionalentwicklung

Base de données des projets du développement régional suisse

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