WATERWISE

Das Projekt WATERWISE zielt darauf ab, Lösungen für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Quellgebiete in den Alpen zu entwickeln. Es wird auf den jüngsten Innovationen im Bereich der Überwachung, Bewertung und Vorhersage ökohydrologischer Prozesse in Quellgebieten aufbauen und diese für kommunale Wasser- und Landbewirtschafter nutzbar machen.

Damit wird die wissenschaftliche Grundlage für die Entwicklung nachhaltiger und partizipativer Bewirtschaftungslösungen geschaffen, wodurch die Wasserressourcen, die Ökosysteme und die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaften gesichert und verbessert werden – im Einklang mit dem spezifischen Ziel 1.1 des Alpenraums und der übergreifenden Priorität von EUSALP «Gemeinsamer Wandel in der Wasserbewirtschaftung». Eine benutzerfreundliche Webplattform, die von Wissenschaftlern und Raumplanern an sieben Pilotstandorten gemeinsam entwickelt und getestet wurde, wird ein digitales Toolkit bereitstellen, das diese Innovationen integriert. Die Endnutzer werden in der Nutzung und Aktualisierung der Webplattform geschult, wodurch die Daten in verwertbare Inhalte umgewandelt und der langfristige Wert der Innovation gesichert werden. In der Schlussphase des Projekts wird sie an neun Standorten eingeführt. 

Die UniNE ist Leadpartner und verantwortlich für WP1. Sie leitet den wissenschaftlichen Ausschuss und konzentriert sich auf die Entwicklung von Algorithmen zur Verarbeitung von Klima- und hydrologischen Daten sowie auf die Entwicklung und Kalibrierung von hydrologischen Modellen. Sie implementiert das Toolkit in einer interaktiven Webplattform, führt die Einführung an Pilotstandorten durch und analysiert die Ergebnisse. Auch das CREALP beteiligt sich als Partner am Projekt.

Das Projekt Waterwise ist ein Projekt von nationaler strategischer Bedeutung. WATERWISE wird nämlich zur Umsetzung der Strategie für nachhaltige Entwicklung 2030 des Bundesrats beitragen. Es steht somit im Einklang mit der Priorität «Wohlstand und Wohlergehen sichern und gleichzeitig die natürlichen Ressourcen schützen». Das Projekt wird in der Tat eine Schlüsselrolle spielen, indem es Lösungen zum Schutz der Wasserressourcen und der davon abhängigen Ökosysteme – sowohl natürlicher als auch sozioökonomischer Art – liefert und so zum Wohlergehen der Schweizer Bevölkerung beiträgt. Es wird die nachhaltige Nutzung der Wasserressourcen fördern und gemeinsam Lösungen für widerstandsfähige Dienstleistungen in den verschiedenen Bergregionen der Schweiz und im gesamten Alpenraum entwickeln. Darüber hinaus befasst sich WATERWISE mit den Herausforderungen, die in der Massnahme «Erhaltung, nachhaltige Nutzung, Förderung und Wiederherstellung der Biodiversität» beschrieben sind. 

Dank politischer Empfehlungen soll das Projekt den politischen Entscheidungsträgern Leitlinien für den Schutz der aquatischen Ökosysteme und der davon abhängigen Biodiversität liefern und dabei sicherstellen, dass deren Qualität und Quantität vor dem Hintergrund des Klimawandels ausreichend bleiben. Zudem ist die nationale Tragweite des Projekts erwiesen, einerseits dank der Einbindung des Bundesamts für Umwelt als Beobachter und andererseits durch die Präsenz von Pilotstandorten in zwei verschiedenen Kantonen (Graubünden und Wallis). Die Aktionsgruppe 6 der EUSALP wird zudem eng in das Projekt eingebunden sein.

WATERWISE

Projektdatenbank der Schweizer Regionalentwicklung

Projektdatenbank der Schweizer Regionalentwicklung

Diese grosse Projektdatenbank zu verschiedenen Förderprogrammen und Themen der Schweizer Regionalentwicklung gibt einen guten Überblick zu laufenden und abgeschlossenen Projekten und dienen auch als Inspiration.

Die Projekteinträge werden von den Förderstellen gemeldet. Nutzen Sie die Filtermöglichkeiten gemäss Ihren Präferenzen und werden Sie fündig!

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