Angebote für den Tourismus
Tourismus – ein exportorientierter Querschnittssektor
UN Tourism, die Weltorganisation für Tourismus, definiert Tourismus als die Gesamtheit der Aktivitäten von Personen, die an Orte ausserhalb ihrer gewohnten Umgebung reisen und sich dort zu Freizeit-, Geschäfts- oder bestimmten anderen Zwecken für höchstens ein Jahr ohne Unterbrechung aufhalten.
Grundsätzlich können verschiedenste regionale Akteurinnen und Akteure – Regionen, Gemeinden, Unternehmen, weitere Institutionen, Organisationen usw. – NRP-Projekte umsetzen und lancieren. Dazu zählen auch Tourismusorganisationen. Für Projekte im Bereich Tourismus sind sie besonders gut geeignet, unter der Voraussetzung, dass sie überkommunal ausgerichtet und professionell organisiert sind. Sie können Synergien mit bereits bestehenden Angeboten nutzen, touristische Leistungsträger vernetzen und sind in der Region gut verankert. Mehr zum Umsetzungsprozess und wer NRP-Projekte initiieren kann, finden Sie hier.
Welche Förderschwerpunkte die Kantone im Rahmen der NRP priorisieren, können diese unter Beachtung der Vorgaben des Bundes selbst entscheiden. Der Tourismus nimmt in den Kantonen einen wichtigen Stellenwert ein: In den meisten kantonalen Umsetzungsprogrammen bildet er einen Förderschwerpunkt. Welche Massnahmen in welchem Kanton genau umgesetzt werden, kann dem jeweiligen Umsetzungsprogramm entnommen werden.
Finden Sie in der interaktiven Karte Ihre kantonale Fach- oder regionale Anlaufstelle:
Förderschwerpunkt Tourismus in anderen Politiken und Programmen
Interreg/ETZ: «Tourismus» ist kein expliziter Förderschwerpunkt der Europäischen territorialen Zusammenarbeit (ETZ) resp. von Interreg. Allerdings ist es möglich, unter dem breiter definierten Ziel «Steigerung der Attraktivität des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes» Tourismusprojekte zu fördern. Die Programme von Interreg haben jeweils spezielle Bedingungen, mehr Informationen erhalten Sie bei den verantwortlichen Koordinationsstellen.
Die NRP zählt zu den vier zentralen Förderinstrumenten der Tourismuspolitik des Bundes. Die weiteren Förderinstrumente sind: Innotour, Schweiz Tourismus (ST) und die Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit (SGH).
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