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News

14.11.2019

Wirtschaftliche Potentiale in Berggebieten freisetzen

Der Bund plant im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) in der Periode 2020–2023 spezielle «NRP-Pilotmassnahmen für die Berggebiete». Diese werden auf die spezifischen Herausforderungen der Berggebiete zugeschnitten und sollen die wirtschaftliche Potenziale in besonders peripheren Regionen noch besser freisetzen. Die geplanten Pilotmassnahmen werden zurzeit im Rahmen eines breit abgestützten Konsultationsverfahren erarbeitet. Sie gründen in einem Bericht, der in Beantwortung des Postulats Brand erarbeitet wurde und den der Bundesrat am 13. November 2019 verabschiedet und an das Parlament überwiesen hat. Die Erkenntnisse aus den Pilotmassnahmen werden in eine allfällige künftige Anpassung der Regionalpolitik ab 2024 einfliessen.
07.11.2019

Grenzübergreifende Zusammenarbeit nutzt den Regionen

Um die Grenzregionen zu stärken, setzt der Bund auf die grenzübergreifende Zusammenarbeit: Im Rahmen der Interreg-Programme konnten seit 2014 rund 300 Interreg-Projekte mit Schweizer Beteiligung umgesetzt werden. Zahlreiche Akteurinnen und Akteure der grenzübergreifenden Zusammenarbeit haben sich am 30.Oktober in Bern zum Interreg-Tag getroffen. 
28.10.2019

Interkantonale Zusammenarbeit: World Heritage Experience Switzerland – Kompetenzstelle im Welterbe-Tourismus

Interkantonale Projekte werden im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) gefördert und gefordert. Die Koordination ist allerdings anspruchsvoll: Regionale Bedürfnisse sind mit interkantonalen Bedürfnissen abzustimmen und die Ansprüche einer Vielzahl von Akteurinnen und Akteuren sind zu berücksichtigen. Ein Beispiel für ein interkantonales NRP-Projekt ist «World Heritage Experience Switzerland» (WHES). Acht Kantone sind hier involviert und unterstützen die UNESCO-Welterbestätten in der Schweiz dabei, das vorhandene Synergiepotenzial trotz unterschiedlicher Ausrichtungen und Ausgangslagen auszuschöpfen.
28.10.2019

NRP oder Innotour? Ein neues Infopapier hilft beim Entscheid

Innotour und NRP sind komplementäre Förderinstrumente, mit denen der Bund innovative Vorhaben im Tourismus unterstützt. Als Entscheidungshilfe für Projektträger, wann welche Finanzhilfe zum Zuge kommen kann, hat das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) ein Informationsdokument erstellt.
21.10.2019

Wettbewerb um den 16. Europäischen Dorferneuerungspreis lanciert

Die «Europäische Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung & Dorferneuerung» hat ihren Wettbewerb um den 16. Europäischen Dorferneuerungspreis lanciert. Die Intention hinter dieser Preisausschreibung besteht darin, besonders herausragende und beispielhafte Entwicklungs- und Erneuerungsprozesse in ländlichen Gemeinwesen bekannt zu machen und zu prämieren.
19.09.2019

Jugendfreundliche Bergdörfer gesucht

Das Label «Jugendfreundliche Bergdörfer» zeichnet Berggemeinden aus, die sich mit grossem Engagement für die Anliegen der Jugendlichen einsetzen. Die Auszeichnung ermöglicht es denn Gemeinden, die an ihre Rahmenbedingungen angepasste Jugendförderung sichtbar zu machen. Seit dem Jahr 2015 konnten bereits 22 Gemeinden ausgezeichnet werden. Berggemeinden können sich bis zum 9. Dezember 2019 für die Labelvergabe 2020 bewerben.
04.09.2019

Das Regionenmonitoring lässt die Daten sprechen

Das Monitoring der regionalwirtschaftlichen Entwicklung wird erstmals rein digital und in thematischen Stories veröffentlicht. Zudem besteht die Möglichkeit sich seinen eigenen Monitoringbericht zusammenzustellen. Mit der neuen Darstellung ändert sich auch der Fokus des Monitoring. Es steht weniger die umfassende Darstellung der statistischen Kennzahlen und mehr zentrale Entwicklungen und Zusammenhänge im Vordergrund. Im Laufe der Veröffentlichungen soll den Leserinnen und Lesern mittels interaktiven Datenvisualisierungen auch vermehrt die Möglichkeit gegeben werden, eigene Erkenntnisse zu gewinnen.
28.08.2019

Praxisaustausch der regionalen Akteure: help yourself

Basierend auf den Erfahrungen des letzten Jahres bietet regiosuisse auch im 2019 einen «Praxisaustausch der regionalen Akteure» an. An drei Nachmittagen tauschen sich erfahrene regionale Akteure zu Praxisthemen ihres Alltags aus, um voneinander zu lernen. Der Blick über die eigene Regions- bzw. über die Kantonsgrenze hinweg bringt wertvolle Inputs und Lösungsansätze für die eigenen Herausforderungen.