Die wirtschaftliche Attraktivität des Oberrheingebietes ist abhängig von der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und ihrer Fähigkeit, die Herausforderungen neuer Technologien und sich verändernder Arbeitsmarktbedingungen zu meistern.
Die Anpassung an die vierte industrielle Revolution (Industrie 4.0) stellt Unternehmen vor grundsätzliche Herausforderungen wie Digitalisierung, Optimierung von Datenströmen, Bevölkerungsalterung, Anpassung der Geschäftsmodelle, etc. Zwar haben die Teilgebiete des Oberrheins bereits (regionale) Strategien ausgearbeitet um sich auf die neuen Umstände vorzubereiten, jedoch werden die Potentiale nicht grenzüberschreitend genutzt.
Das Projekt Upper Rhine 4.0 soll KMU durch ein grenzüberschreitendes Netzwerk in deren Prognose- und Anpassungsprozessen bezüglich kommender technologischer und menschlicher Veränderungen durch Industrie 4.0 begleiten und unterstützen, damit diese als Chance für die Wirtschaft am Oberrhein wahrgenommen werden kann.
Dafür soll ein geeignetes Ökosystem geschaffen werden und die Entwicklung und Integration technologischer, struktureller, organisatorischer und wissenschaftstransferbezogener Lösungen gefördert werden. Das Projekt soll mithelfen, den Oberrhein zu einem Mustergebiet der Industrie 4.0 zu machen.
Dazu gehört:
Bestandes- und Problemaufnahme und Entwicklung von gemeinsamen Strategien
Verstärkung der Kompetenzen und Qualifizierungen von Arbeitnehmer von KMU durch Schaffung von Aus- und Weiterbildungsmodulen und bessere Vernetzungen existierender Plattformen
Förderung von Zusammenarbeit und Synergien zwischen Akteuren der Industrie 4.0 aus Wirtschaft, Bildung und Forschung
Erstellung einer interaktiven Plattform zur Vernetzung
Verbreitung der Information und Best Practices bei den KMU des Oberrheins
Bekanntmachung der Expertise jenseits der Grenzen durch Sensibilisierung für die Thematik
Die Schweizer Partner beteiligten sich bei der Bestandsaufnahme des aktuellen Stands der Digitalisierung am südlichen Oberrhein und bei in diesem Bereich führenden Unternehmen, um so durch einen Austausch die Best Practice" zu identifizieren. Durch eine trinationale Summer School sollen diese Kenntnisse anschliessend verbreitet werden. Parallel sollen Perspektiven und Kontakte aufgebaut werden, um den Erfahrungsaustausch für Schweizer KMU im trinationalen Umfeld zu ermöglichen um die Region Nordwestschweiz bezüglich Industrie 4.0 zu positionieren.
Des Weiteren soll eine Strategie entwickelt werden, welche KMU auf dem Weg zur Industrie 4.0 auf lokaler Ebene unterstützen soll. Mithilfe von Analysen sollen die Bedürfnisse und Ansprüche der lokalen KMU ermittelt und neue Qualifikationen durch Aus- und Aufbau von Aus- und Weiterbildungen im regionalen Kontext entwickelt werden. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen kann das Projekt Möglichkeiten für Forschungs- und Entwicklungsprojekte identifizieren.
Projektdatenbank der Schweizer Regionalentwicklung
Projektdatenbank der Schweizer Regionalentwicklung
Diese grosse Projektdatenbank zu verschiedenen Förderprogrammen und Themen der Schweizer Regionalentwicklung gibt einen guten Überblick zu laufenden und abgeschlossenen Projekten und dienen auch als Inspiration.
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