Die Plattform für Regionalentwicklung in der Schweiz
Umgang mit Potenzialen in der regioViamala
Die beiden Studien «Potenzialarme Räume» (2006, AWT Graubünden) und «Potenzialarme Räume, Umgang mit ungenutzten Potenzialen – Strategien zum Umgang mit potenzialarmen Räumen» (2009, AWT Graubünden) zeigen, dass es den Gemeinden unserer Region zwar nicht an Potenzialen, aber an der effizienten und zielgerichteten Nutzung derselben fehlt. Das oberste Ziel der Projektinitianten ist, dass sich die Akteure und Behörden in den betroffenen Gemeinden dieser Herausforderung stellen. Thomas Häusermann (Hü7, Kommunikation & Marketing), Casper Nicca (regioViamala, Regionalentwicklung) und Stefan Forster (ZHAW, Regionalentwicklung) möchten in einer Kooperation ihr Know-how zu diesem Zweck bündeln. Die Idee sieht vor, dass eine schlanke Kerngruppe ein MINI-Entwicklungskonzept nach dem Vorbild des EK 2, aber angepasst an die Ausgangslage (NRP, UP 2008–2011), ausarbeitet. Dieses wird in einem weiteren Schritt in wenigen Workshops zusammen mit den interessierten Personen und Akteuren gebündelt. In einem vierten Schritt erfolgt die Ausarbeitung in kleinen themenspezifischen Arbeitsgruppen bis zur Projektreife. Anschliessend wird es den Akteuren und/oder Gemeinden (die teilweise auch daran mitgearbeitet haben) übergeben.
Studie «Potenzialarme Räume» (2006, AWT Graubünden)
«Potenzialarme Räume, Umgang mit ungenutzten Potenzialen – Strategien zum Umgang mit potenzialarmen Räumen» (2009, AWT Graubünden)
Die «Provokation» als proaktive Akteurin in einer potenzialarmen Region
Subregionale Potenziale benennen
Inwertsetzung der Potenziale durch neue Initiativen/Projekte
Neue NRP-Projekte lancieren
Attraktivitätssteigerung der Gemeinden (Bereich Arbeiten und Wohnen)
Akteure finden und aktivieren
Das Vorgehen
Schritt 1: Akteure lokalisieren / Monat der Potenziale in der regioViamala
Die Initianten finden aufgrund von Vorgesprächen die subregionalen Akteure.
Schritt 2: Mini-Entwicklungskonzept (EK)
Vor der Durchführung der Workshops, sollen die Zielsetzungen konkretisiert werden. Diese Vorarbeit wird von den Initianten unter Einbezug von wenigen themenspezifisch ausgewählten Personen geleistet. Für diese Konkretisierungsphase dient das ‚EK-2‘ als Modell. Es wird ein neues, schlankeres, moderneres, auf die Vorgaben der NRP und dem UP des Kantons ausgerichtetes EK erarbeitet (Konzept und Strategie). Die Ausarbeitung des Mini-Entwicklungskonzepts, das die möglichen Massnahmen bereits bis zu einem relativ hohen Konkretisierungsgrad entwickelt, ist das Kernstück des ganzen Projektes.
Schritt 3: Potenziale benennen
In gut vorbereiteten Workshops sollen geladene Akteure und weitere Interessierte die Potenziale benennen und mögliche Nutzungsansätze formulieren. Die Workshops werden themenbezogen durchgeführt. Sie basieren auf den Grundlagen, die in Schritt 2 beschrieben sind.
Projektdatenbank der Schweizer Regionalentwicklung
Projektdatenbank der Schweizer Regionalentwicklung
Diese grosse Projektdatenbank zu verschiedenen Förderprogrammen und Themen der Schweizer Regionalentwicklung gibt einen guten Überblick zu laufenden und abgeschlossenen Projekten und dienen auch als Inspiration.
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