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RIS-Netzwerk

Im Mehrjahresprogramm 2016–2023 zur Umsetzung der Neuen Regionalpolitik (NRP) sind 30 bis 35% der A-fonds-perdu-Bundesmittel für die Unterstützung von Regionalen Innovationssystemen (RIS) vorgesehen. Die Koordination der RIS wird durch kantons- und zum Teil grenzüberschreitende Trägerschaften wahrgenommen. Seit 2015 wurden zentrale Fragen und Themen zur Koordination und Entwicklung der RIS im Rahmen der NRP in der regiosuisse-Wissensgemeinschaft (WiGe) «RIS» bearbeitet. Angesichts der Bedeutung der RIS für die NRP und um den initiierten Informations- und Erfahrungsaustausch dauerhaft aufrechtzuerhalten und zu unterstützen, wurde die WiGe «RIS» im Jahr 2017 in die neue, dauerhafte Plattform «RIS-Netzwerk» überführt.

Was sind «Regionale Innovationssysteme (RIS)»?

RIS beziehen sich auf funktionale – in der Regel überkantonale und teilweise Landesgrenzen überschreitende – Wirtschaftsräume, in denen die für Innovationsprozesse wesentlichen Akteure (Unternehmen, Bildungs-/Forschungseinrichtungen und öffentliche Hand) in Netzwerken zusammenarbeiten. Durch die regionale Vernetzung im Rahmen der RIS soll die Innovationsfähigkeit der KMU gefördert und die Innovationsdynamik in den Regionen erhöht werden. Die NRP wirkt auf die Entwicklung der RIS ein, indem sie die strategische Steuerung und Entwicklung von RIS durch sogenannte RIS-Managements fördert und Dienstleistungen der RIS-Managements direkt unterstützt. Zu diesen Dienstleistungen gehören Coaching, Vernetzung usw. von KMU, um diese bei Produkt- und Prozessinnovationen zu unterstützen.

Ziele und Tätigkeiten des RIS-Netzwerks

In den ersten sechs Sitzungen der WiGe «RIS» zwischen 2015 und 2016 standen die Analyse von Geschäftsmodellen von bestehenden RIS-Managements sowie des NRP-Wirkungsmodells der RIS und dessen Schnittstellen mit anderen Innovationsförderinstrumenten im Zentrum. Die in der WiGe erarbeiteten Grundlagen flossen in die Operationalisierung und Auditierung der RIS im Rahmen der NRP ein. Die neue Plattform «RIS-Netzwerk» hat zum Ziel, den RIS-Akteurinnen und -Akteuren zu ermöglichen, ihre Interessen im nationalen Innovationssystem optimal wahrzunehmen. Ausserdem trägt die Plattform durch Informations- und Erfahrungsaustausch zum Lernprozess der RIS und zur Verbesserung der von den RIS erbrachten Leistungen und Wirkungen bei. Die Sitzungen richten sich in erster Linie an die RIS-Trägerschaften (in der Regel kantonale NRP-Fachstellen), RIS-Managements, Kontaktpersonen für das Enterprise Europe Network (EEN) und Interreg Europe sowie Leistungsanbieter (z.B. Clustermanager, Innovationscoachs). Die Resultate der ehemaligen WiGe und aktuellen Plattform werden in Ergebnisblättern zusammengefasst (siehe unten). 


Arbeitsthemen

Das RIS-Netzwerk bearbeitete bis jetzt die folgenden Themen:

  • Übersicht über die Angebote der RIS
  • Evaluation des RIS-Konzepts

Als Schwerpunkte in den ersten sechs Sitzungen bearbeitete die ehemalige WiGe «RIS» die folgenden Themen:

  • Gemeinsames Verständnis der RIS
  • Diskussion über Steuerung und Weiterentwicklung der RIS im Rahmen der NRP
  • Analyse der Geschäftsmodelle der RIS-Managements
  • Analyse der NRP-Wirkungsmodelle der RIS
  • Untersuchung der Schnittstellen zwischen RIS und anderen Innovationsförderinstrumenten
  • Bearbeitung der Leitlinien für die Auditierung der RIS
  • Skizzierung eines Kooperationsmodells zwischen RIS und Enterprise Europe Network (EEN)

Form

Das RIS-Netzwerk trifft sich regelmässig zu Sitzungen, um die Arbeitsthemen zu bearbeiten (Sitzungsdaten siehe unten).


Mitglieder

Die Mitgliederliste dieser Plattform finden Sie hier.

Eine Übersicht aller RIS und deren Kontaktstellen finden Sie hier.


Kontakt

Sie sind am RIS-Netzwerk interessiert? Melden Sie sich bei: Dr. Johannes Heeb.


Sitzungen und Ergebnisblätter*

*Die Ergebnisblätter aller Wissensgemeinschaften und Plattformen finden Sie hier.

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Projektdatenbank: Neue Projekte und neues Gewand

Über 400 neue Projekte und ein überarbeitetes Design: Die NRP-Projektdatenbank von regiosuisse kommt erweitert und in einem neuen Gewand daher, neue Projekte werden laufend integriert.
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