Elektromobilität in der Gemeinde fördern – mit System

Wird erneuerbarer Strom eingesetzt, können Elektrofahrzeuge einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion fossiler Treibstoffe im Verkehr leisten, die lokalen Emissionen senken und den Lärm vermindern. Gemeinden sind jetzt gefordert, die notwendigen Rahmenbedingungen für die Bereitstellung von Ladeinfrastrukturen zu schaffen und Massnahmen zur Elektromobilitätsförderung in den Planungsinstrumenten zu verankern.

Die Teilnehmenden erfahren im Rahmen dieses Kurses anhand verschiedener Praxisbeispielen, wie sie mit einer vorausschauenden Infrastruktur, gezielter Beratung und Förderprogrammen Anreize schaffen und zentrale Akteure einbinden. Zudem lernen sie die neusten technologischen Entwicklungen kennen, können individuelle Fragestellungen einbringen und im Erfahrungsaustausch mit Referent:innen und Teilnehmenden Impulse für die konkrete Umsetzung im Alltag mitnehmen.

Kursziele

Die Teilnehmenden

  • können die verschiedenen Handlungsfelder von Gemeinden im Bereich E-Mobilität erörtern.
  • sind in der Lage, ein vorausschauendes E-Mobilitätskonzept für ihre Gemeinde zu erarbeiten.
  • erfahren anhand von Praxisbeispielen, wie sie eine innovative Mobilitätsinfrastruktur und Dienstleistungsangebote in ihrer Gemeinde fördern können.
  • wissen über wichtige technische Entwicklungen Bescheid und können diese in ihren Projekten zielführend anwenden.

Zielpublikum

Energie- und Mobilitätsverantwortliche der Gemeinden, Vertreter:innen von Baubehörden, Planer:innen

Kursinhalt

Vormittag, 9.15 – 12.25 Uhr

  • Begrüssung und Organisation 
    Susanne Rutz, Pusch
  • Übersicht und Potential der E-Mobilität in der Schweiz
    Silvan Rosser, Marktfeldleiter Elektromobilität, EBP
  • E-Mobilitätskonzept I: öffentliche Ladeinfrastruktur und Baubewilligungsverfahren
    Thomas Schweizer, Akademischer Mitarbeiter AUE Basel
  • E-Mobilitätskonzept II: Ladeinfrastruktur in gemeindeeigenen Liegenschaften
    Alexandra Asfour, Leiterin E-Mobilität SAK
  • Gruppenarbeit I: Erarbeitung einer eigenen E-Mobilitätstoolbox
    Vom Ist-Zustand über die Strategieziele zum Konzept
    Sussane Rutz, Pusch, und Lukas Lanz, Projektleiter E-Mobilität, EBP
  • Mittagessen, 12.25 – 13.35 Uhr

Nachmittag, 13.35 – 16.20

  • Förderung E-Mobilität in der Gemeinde: optimale Rahmenbedingungen und Beschaffung
    Valentina Nesa, Projektleiterin E-Mobilität, EBP
  • Gruppenarbeit II:
    Vorstellen und Diskussion der E-Mobilitätstoolboxen
  • Praxisbeispiel: Vorstellen eines beschafften elektrischen Nutzfahrzeugs
    Co-Referat: Mireille Salathé, Projektleiterin EnAW-Programm für elektrische schwere Nutzfahrzeuge, und Armin Bachofner, Leiter Entsorgung Stadt Winterthur
  • Technische Entwicklungen und Zukunftsvisionen
    Michele Chamberlin, Projektleiter E-Mobilität, EBP
  • Diskussion und Kursabschluss

Kosten 

  • Mitglied Pusch*: CHF 370
  • Mitglied Schweizerischer Städteverband, Schweizer Verband Kommunale Infrastruktur und FachFrauen Umwelt, Mitarbeitende und Kund:innen von KliK: CHF 410
  • Nichtmitglied: CHF 490

*Als Pusch-Mitglied profitieren Sie von ermässigten Kurs- und Tagungsgebühren, vergünstigten Ausstellungen und der Pusch-Fachzeitschrift «Thema Umwelt». Eine Mitgliedschaft gibt es bereits ab CHF 150.

Elektromobilität in der Gemeinde fördern – mit System

Veranstaltungskalender zur Schweizer Regionalentwicklung

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