Ernährungstrends – zwischen Realität und Dogmen

Aktuell beruht fast die Hälfte der globalen Nahrungsmittelproduktion auf der Übernutzung der Natur: Das Lebensmittelsystem in seiner heutigen Form könnte nur 3,4 Milliarden Menschen von insgesamt 7.8 Milliarden ausgewogen und gesund ernähren, ohne die Belastungsgrenzen der Erde zu überschreiten. Dies besagt eine Studie des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

Theoretisch wäre möglich, zehn Milliarden Menschen zu ernähren, ohne die Erde zu überlasten. Dafür sind jedoch fundamentale Veränderungen nötig – nicht nur bei der Landbewirtschaftung, sondern auch auf Seiten der Verbraucher:innen. Doch von einer nachhaltigeren und gesünderen Ernährung profitieren Produzent:innen und Konsument:innen nicht zwingend finanziell.

  • Wie lässt sich dennoch eine tragfähige Vision für die Ernährung der Zukunft entwickeln?
  • Welche Anreize zu einer Verhaltensänderung braucht / gibt es?

Nachhaltigkeitsüberlegungen können auch zu neuen Ernährungstrends führen. Noch nie gab es so viele Kontroversen um die richtige Ernährung wie heute. Konsument:innen und Produzent:innen suchen nach massgeschneiderten Nahrungsmitteln, die uns Gesundheit, Genuss oder sogar Schönheit bringen sollen.

  • Kann das die Ernährung tatsächlich leisten?
  • Warum entscheiden sich Menschen für oder gegen eine bestimmte Ernährungsweise?
  • Was können (neue) Ernährungstrends zu einem zukunftsfähigen Ernährungssystem beitragen?

Mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine und der russischen Seeblockade für ukrainisches Getreide erhält das Thema Ernährung eine verschärfte existentielle Brisanz, die an der Veranstaltung ebenfalls zur Sprache kommen soll.

Ernährungstrends – zwischen Realität und Dogmen

Veranstaltungskalender zur Schweizer Regionalentwicklung

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