www.regiosuisse.ch – La plate-forme du développement régional en Suisse

AlpBioNet2030 - Transnationale Zusammenarbeit im Bereich Naturschutz

Ökologische Vernetzung ist die Grundlage für den alpinen (& globalen) Habitat- und Artenschutz. Allerdings bedarf die Verwirklichung eines Gesamtkonzeptes bezüglich Ökosystem- und Artenvielfaltschutz für den Alpenraum (mit ökologischer Vernetzung auf unterschiedlichen territorialen Ebenen) noch viel Arbeit. Das Hauptziel des Projektes ist die transnationale Zusammenarbeit im Bereich Naturschutz zu festigen und auszubauen, und gleichzeitig ein zusammenhängendes und ergänzendes alpenweites System von Biodiversitätserhaltung, aufbauend auf Wissen und Resultate von bisherigen Aktivitäten. Gebiete mit grossem Vernetzungspotential sollen in diesem Projekt identifiziert werden. In Gegenden zwischen Naturschutzgebieten, werden Vermittlungsformen und Umsetzungsmassnahmen von ökologischer Vernetzung, welche eine Wildtier Strategie einschliesst, getestet (regionale Ebene). Die Toolbox für lokale und regionale Gebietskörperschaften bestehen aus JECAMI-Analysen, Massnahmen zum Aufbau von Kapazitäten in NGOs und Verwaltungen, Austausch über Natura2000management und grüne Infrastruktur & Förderung von grenzüberschreitender Tätigkeiten in, ausserhalb und jenseits der Schutzgebiete. Das Strategische Alpine Schutzgebiete Konzept (SACA) wird für den ganzen Alpenraum eingeführt. Diese Gebiete dienen der Kommunikation von räumlichem Bedarf bezüglich ökologischer Vernetzung. Lokale Umsetzung in Pilotregionen veranschaulichen wie ökologische Vernetzung auf der Grundlage von beste-henden Politiken alpenweit verbessert werden können. Das Strategische Alpine Schutzgebiet Konzept (SACA) enthält eine alpenweite Wildtiermanagement Strategie (WMS) beruhend auf einer Analyse von verschiedenen in Pilotregionen getesteten Jagt Systemen & Priorisierung von Aktivitäten. Zur Unterstützung eines Querschnittaustausches zwischen dem Alpenkonventions- und dem EUSALP-Perimeter mit deren jeweiligen Akteure, wird ein ständiger Austausch zwischen den relevanten Aktionsgruppen (im Besonderen 7&6) stattfinden. Eines der zentralen Themen in allen EUSALP Aktionsgruppen, ist die Beseitigung der Haupthemmnisse im Alpenraum. Das Projekt hat eine Vielzahl von Begünstigten: Die Zivilge-sellschaft, Entscheidungsträger auf verschiedenen Verwaltungsebenen einschliesslich der EU, Interes-senvertreter, Raumplaner und die grüne Wirtschaft. Eine alpenweite Biodiversitätsstrategie verlangt per Definition einen transnationalen Ansatz.



Das Projekt ALPBIONET2030 ist von nationaler strategischer Bedeutung und wird deshalb im Rahmen der NRP unterstützt.

Die Schweiz verfolgt eine nationale Biodiversitätstrategie, in welcher auch die Sicherung der ökologischen Konnektivität enthalten ist. Das Projekt AlpsBioNet 2030 trägt zur Umsetzung der Ziele 2 und 9 dieser Strategie der Schweiz bei: der eigentlichen Umsetzung einer ökologischen Infrastruktur und bei der Stärkung der internationalen Zusammenarbeit in dieser Thematik. Das Bundesamt für Umwelt unterstützt das Projekt finanziell und beteiligt sich als Beobachter am Projekt. Zudem ist der Schweizer Nationalpark Mitglied des AG7 von EUSALP.
Canton
Grisons
Thème
Autres thèmes
Programme
Interreg
Durée du projet
01.11.2016 - 31.10.2019
Instrument de financement
à fonds perdu
Coût
CHF 285'000.–
Soutien Confédération
CHF 105'000.–
Coûts totaux UE
€ 2'642'539.30
Contact
Schweizer Nationalpark
NRP
Les buts stratégiques et les thèmes prioritaires mis en œuvre dans le cadre de la NPR varient selon le canton et la région et sont déterminants pour savoir si un projet peut bénéficier du soutien financier de la NPR.
Partager l'article