La plate-forme du développement régional en Suisse

Virtuelle St@dt Thal-Gäu-Oberaargau

Die Virtuelle St@dt ist keine Stadt aus Stein, sondern ein Netzwerk, das auf modernster Kommunikationstechnologie basiert. Für das Einzugsgebiet von rund 100'000 Einwohnern ist das Internet als Kommunikationsplattform und administratives Instrument von grosser Bedeutung. Dennoch ist die Virtuelle St@dt im realen Raum verankert: Gefragt sind schliesslich Lösungen für reale Probleme. Die Virtuelle St@dt nimmt eine Drehscheiben- und Schaltfunktion wahr. Sie dient der Koordination und Begleitung verschiedener Projekte in den Bereichen Verkehr, Standortmarketing, Wirtschaft, Politik, Kommunikation sowie Freizeit und Kultur. So setzt sie sich beispielsweise für die Aufwertung der Nord-Süd-Achse zwischen Oberaargau, Gäu und Thal ein; sie macht sich in der Bildungspolitik stark und eröffnet virtuelle sowie reale Stammtische für die Bevölkerung mit Vertretern der wichtigsten kulturellen Institutionen in der Region. Virtuell ist die Stadt insofern, als ihr Einzugsgebiet nicht strikt abgegrenzt ist, sondern von Projekt zu Projekt anders definiert sein kann.

Auswirkungen des Projekts

... auf den Arbeitsmarkt

Durch die Virtuelle St@dt wird der Wirtschaftsraum Thal–Gäu–Oberaargau gestärkt. Die vorgesehenen Projekte sind darauf angelegt, die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft entscheidend zu verbessern. Dank des Netzwerkes eröffnen sich den regionalen Unternehmen neue Absatzgebiete und damit auch neue Arbeitsmarktpotenziale.

... auf die regionale Wirtschaftsstruktur

Die Virtuelle St@dt wirkt sich positiv auf die regionale Wirtschaftsstruktur aus. Dank der gesamtheitlichen Optik können alle Wirtschaftszweige der drei Teilregionen profitieren.

... auf die Umwelt

Die Projekte der Virtuellen St@dt sollen wirtschafts-, sozial- und umweltverträglich sein. Vor diesem Hintergrund bildet die Verbesserung der Umweltqualität ein zentrales Anliegen.

Modellcharakter des Projekts

Dank dem Netzwerk lassen sich verschiedene Kleinzentren zu einem grösseren Zentrum zusammenfassen. Die positiven Merkmale einer Stadt wie die räumliche Nähe, die gute Infrastruktur und das reiche Kulturangebot werden gewissermassen auf den ländlichen Raum übertragen, ohne dass es zu den negativen Konsequenzen kommt, die sonst mit einer Ballung verbunden sind. Innovativ sind in erster Linie die Umsetzung des Netzwerkgedankens und der Einbezug der Bewohnerinnen und Bewohner mit Hilfe von Bürgerscheinen und virtuellen sowie realen Stammtischen. Ohne die bewährten Strukturen zu gefährden, werden in der ersten «real existierenden» Virtuellen St@dt der Schweiz neue Formen der Zusammenarbeit erprobt und politische, kulturelle, konfessionelle und nicht zuletzt auch mentale Barrieren überwunden. Der Netzwerkgedanke ist nicht nur Theorie – er wird aktiv gelebt.

Trägerschaft

Genossenschaft Virtuelle St@dt Thal-Gäu-Oberaargau, Balsthal

Objectifs et impact attendu

Mit der Virtuellen St@dt soll die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Raum Thal–Gäu–Oberaargau mit massgeschneiderten Projekten gefördert werden. Konkret heisst dies: 1.) Die kleinräumigen Strukturen sollen überwunden und Kräfte gebündelt werden, damit die drei Teilregionen im Wettbewerb der Standorte insgesamt besser positioniert sind. 2.) Für die Realisierung der verschiedenen Projekte werden neuartige, grenzüberschreitende Partnerschaften angestrebt. 3.) Synergien sollen genutzt und das Verfahren für gemeinsame Problemlösungen optimiert werden.

Acteurs impliqués

  • Regionen
  • Gemeinden
  • Wirtschaftsverbände
  • Transportunternehmen
  • Bildung
  • Unternehmen verschiedenster Wirtschaftszweige
  • Kulturelle Institutionen
Canton
Soleure
Thème
Éducation et santé
Programme
Regio Plus
Durée du projet
01.01.2000 - 31.12.2005
Contact
Verein Region Thal
Martin Stokar
Tiergartenweg 1
4710 Balsthal
Suisse
Soleure
+41 62 386 12 30
region.thal@datacomm.ch
Contact
Region Oberaargau
Markus Ischi
St. Urbanstrasse 4
4900 Langenthal
Suisse
Soleure
+41 62 922 77 21
region@oberaargau.ch
Regio Plus était le programme qui a précédé la Nouvelle politique régionale (NPR). Il s’agissait d’un programme d’impulsion destiné à soutenir les mutations structurelles dans l’espace rural. Il a été en vigueur de 1997 à 2007.
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