1. Themendossier Nachhaltige Entwicklung
  2. Nachhaltige Entwicklung in der NRP
Nachhaltigkeit in der Regionalentwicklung
 

Nachhaltige Entwicklung in der Neuen Regionalpolitik (NRP)

Im Einklang mit den Zielen der Standortförderung des Bundes orientiert sich die Neue Regionalpolitik (NRP) in der Mehrjahresperiode 2024–2031 verstärkt an der Agenda 2030 und den strategischen Stossrichtungen und Schwerpunktthemen der Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 (SNE 2030). Die Kernanliegen der NRP bleiben bestehen: Die übergeordneten Ziele bleiben die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Regionen und das Erhöhen ihrer Wertschöpfung, sodass Arbeitsplätze geschaffen und erhalten bleiben, eine dezentrale Besiedelung gefördert und regionale Disparitäten abgebaut werden.

 

Nachhaltigkeitskonzept für eine zukunftsfähige Regionalentwicklung

Die NRP arbeitet 2024–2031 aktiv darauf hin, die Anforderungen und Erwartungen einer nachhaltigen Regionalentwicklung aufzunehmen. Eine nachhaltige Regionalentwicklung leistet in allen Regionen Beiträge zur dauerhaften wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, zur Sicherung und Inwertsetzung der natürlichen Ressourcen sowie zur gesellschaftlichen Solidarität und Beteiligung der regionalen Akteurinnen und Akteure.

Auf der Grundlage eines eigens erarbeiteten Nachhaltigkeitskonzepts unterstützt die NRP in ihren Zielgebieten die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, stärkt die Krisenfestigkeit der Regionen und schafft Perspektiven für eine zukunftsfähige Entwicklung. Gleichzeitig fördert sie die gesellschaftliche Solidarität in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den regionalen Akteurinnen und Akteuren, trägt zur Sicherung der natürlichen Ressourcen bei und setzt diese in Wert. Damit werden auch Risiken reduziert, die sich aus der fortschreitenden wirtschaftlichen Entwicklung der Regionen ergeben können.

 

Von der Strategie zur Umsetzung: Messbare Nachhaltigkeitsziele

Um dies zu erreichen, wurden in Übereinstimmung mit den Empfehlungen der Evaluation des Mehrjahresprogramms 2016–2023 und in Zusammenarbeit mit den kantonalen NRP-Fachstellen konkrete und messbare Nachhaltigkeitsziele entwickelt, die sich an den drei Schwerpunkten SNE 2030 orientieren. Zu jedem Nachhaltigkeitsziel gehören Indikatoren und Zielwerte. In ihren Umsetzungsprogrammen konzentrieren sich die NRP-Programme bewusst auf einige wenige, aber realistische und aussagekräftige Nachhaltigkeitsziele, auf die sie in ihren Wirkungsgebieten mit gezielten Massnahmen hinarbeiten. Damit sind verlässliche, nachvollziehbare und überprüfbare Aussagen über die Beiträge der NRP an die SNE 2030 möglich. Mögliche Massnahmen sind etwa niederschwellige Unterstützungsangebote zur Entwicklung und Umsetzung von Projekten der Kreislaufwirtschaft oder auch die standortgerechte Inwertsetzung von Biodiversität und Landschaft.

 

Integration der Nachhaltigkeitsziele in die bewährten NRP-Instrumente

Für die konkrete Umsetzung im Rahmen der NRP-Programme stehen Anreize und Wissensaufbau bei den Akteurinnen und Akteuren im Vordergrund, während auf Verbote oder zusätzliche Anforderungen, die über die bestehenden gesetzlichen Grundlagen z. B. im Rahmen der Umwelt- und Raumordnungsgesetzgebung hinausgehen, verzichtet wird. Die Nachhaltigkeitsziele werden vollständig in die Wirkungsmodelle der NRP integriert, wo sie die regionalwirtschaftlichen Zielsetzungen ergänzen, welche die NRP-Programme gemäss ihren kantonalen und regionalen Schwerpunkten festlegen. Damit erfolgt die Umsetzung im bewährten Rahmen und mit den erprobten Instrumenten der NRP.

 

Nachhaltige Projektbeispiele der NRP

Projektkollektion: ID 1

> Sie finden weitere Projektbeispiele zu verschiedenen Themenbereichen in der Projektdatenbank von regiosuisse

 

Weiterführende Informationen

 

Newsletter abonnieren
regioS Blog