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Wassermanagement im Obstbau

Mit dem Klimawandel ist der Obstbau auf der Alpennordseite immer häufiger mit längeren Trockenperioden konfrontiert. Bleiben regelmässige Niederschläge wie zum Beispiel im Sommer 2018 aus, so muss ohne zusätzliche Wasserversorgung mit Einbussen bei der Fruchtqualität oder der Erntemenge gerechnet werden. In Zeiten des Klimawandels, in denen Klimaexperten vor zunehmend unregelmässigen Wetterereignissen warnen, ist ein optimales Wassermanagement die aktuell wichtigste Herausforderung für den gesamten landwirtschaftlichen Sektor.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung präventiver Maßnahmen für einen nachhaltigeren Umgang mit der endlichen Ressource Wasser im Obstbau. Der Fokus des Projektes liegt dabei nicht auf Verfahren der Bewässerung, sondern auf Massnahmen zur Verbesserung der Wasserspeicherkapazität sowie Reduzierung der Transpiration von Boden und Kulturpflanze. Um repräsentative Ergebnisse zu erhalten, werden die Feldversuche im Rahmen des Projektes an vier Versuchsstandorten mit signifikant unterschiedlichen, jährlichen Niederschlagsmengen durchgeführt. Neben den klassischen Freilandversuchen werden zusätzlich Versuche im geschütztem Anbau mit definierter Wasserzufuhr und unter Ausschluss der natürlichen Niederschläge realisiert werden.

Das Projekt Wassermanagement zielt auf eine nachhaltige Obstbauproduktion ab und trägt langfristig zur Sicherung eines wichtigen Wirtschaftszweigs der Bodenseeregion bei.

 

Cantone
Argovia
Appenzello Interno
Appenzello Esterno
Grigioni
San Gallo
Sciaffusa
Turgovia
Tema
Filiera agroalimentare
studi di fattibilità, concetti di sviluppo, strategie
Programma
Interreg
Durata del progetto
01.10.2020 - 30.06.2023
Strumento per il finanziamento
à fonds perdu
Costo
CHF 162'980.-
Contributo Confederazione
CHF 65'192.-
Gli obiettivi strategici e le priorità di attuazione della NPR variano da Cantone a Cantone e da regione a regione e sono determinanti per la scelta dei progetti che verranno sostenuti con i fondi NPR.
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