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GeoPark Sarganserland – Walensee – Glarnerland

Die Trägerschaft will die Regionen Sarganserland-Walensee und Glarnerland zu einem Zentrum für Bergbau und Geologie ausbauen. Damit das Zentrum den neusten Anforderungan an den Bildungs- und Kulturtourismus entspricht, wird es branchen- und regionenübergreifend (Ferienregionen Heidiland und Glarnerland) aufgearbeitet und zugänglich gemacht. Das Lernen vor Ort – in der Natur – hat eine grosse Bedeutung. Gut eingerichtete Führungsbetriebe, Ausstellungen, Museen und entsprechende Informationsprogramme bilden wertvolle Kommunikationsplattformen. Vom Projekt profitieren nicht nur Tourismusbetriebe, sondern auch die rohstoffgewinnenden und steinverarbeitenden Betriebe sowie die Forschungsstätte Versuchsstollen Hagerbach AG.

Auswirkungen des Projekts

...auf die regionale Wirtschaftsstruktur

Das Projekt stärkt den grösstenteils wertschöpfungsschwachen 3. Sektor und dient damit einer ausgewogeneren Wirtschaftsstruktur der beiden Regionen.

...auf den regionalen Arbeitsmarkt

Im Bereich Untertag- und Tunnelbau will sich die Region durch die Schaffung eines Kompetenzzentrums die Vormachtstellung sichern und in diesem Bereich Arbeitsplätze schaffen. Mit innovativen Massnahmen sollen die Umstrukturierung sowie der Auf- und Ausbau von Dienstleistungen gefördert und beschleunigt werden.

...auf die Umwelt

Die Informationen zur Geologie und zu den Naturdenkmälern tragen zu einem besseren Verständnis der Gebirge und der Gesteinswelt bei. Ein verbessertes Naturverständnis führt zu einem schonungsvolleren Umgang mit der Umwelt. Ökologisch hoch sensible Geotope werden geschont, indem sie von der Öffentlichkeit geschützt und bewusst nicht in das Projekt integriert werden. Zudem will man vermehrt auf den Aufenthaltstourismus setzen. Die Förderung der lokalen Steinprodukte verhindert lange, umweltschädliche Transportfahrten.

Trägerschaft

Verein GeoPark Sarganserland −  Walensee − Glarnerland

Obiettivi ed effetti attesi

  • Gesamtdarstellung von Geologie und Bergbau im Sarganserland und Glarnerland
  • Übernahme von Koordinationsaufgaben und Entwicklung von gemeinsamen Marketingstrategien für die bestehenden Anbieter von Führungen, Museen und Tourismusbetriebe im Bereich Geologie und Bergbau
  • Optimierung der Betriebsabläufe und des Angebots für die bestehenden Museen und Anbieter von Führungen
  • Erkundung und Darstellung von bis anhin nicht präsentierten geologischen und bergbauhistorischen Besonderheiten
  • Begleitung einer Trägerschaft für ein Ausbildungs- und Fachzentrum für angewandte Geologie, Untertag- und Tunnelbau
  • Ausbau der Internationalen Fachmesse für Untertag- und Tunnelbau
  • Darstellung der Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichen Projekten und den natürlichen Grundlagen
  • Einbezug bestehender oder neuer entwicklungsfähiger Gewinnungs- und Verarbeitungsbetriebe von Rohstoffen
  • Evaluation der wirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten von Wasser, Steinen und Mineralstoffen
  • Evaluation weiterer innovativer Ideen
  • Darstellung der Vielfalt der regionalen Schlüsselgeotope im nationalen und internationalen Kontext
  • Lancierung des Projekts Geozentrum innerhalb des UNESCO Programms Geo-Park
  • Aufarbeitungen in den Bereichen Geschichte, Bildung und Wissenschaft
  • Bewirtschaftung und Anschlussprogramme rund um die Schlüsselgeotope
  • Förderung des regionsspezifischen erdwissenschaftlichen Unterrichts

Attori coinvolti

  • Museen und Führungsbetriebe
  • Tourismusorganisationen
  • Steinbruch- und Kiesgrubenbetriebe
  • Steinmetze
  • Steinwolleproduktion
  • Zement- und Betonwerke
Cantone
San Gallo
Tema
Industria
Formazione e sanità
Altri temi
Turismo
Programma
Regio Plus
Durata del progetto
01.01.1997 - 31.12.2005
Links
Costo
CHF 1'100'000.–
Contatto
Verein GeoPark Sarganserland – Walensee – Glarnerland
David Imper
Untergasse 19
8888 Heiligkreuz
Svizzera
San Gallo
+41 81 723 59 13
impergeologie@spin.ch
Regio Plus era un programma di impulso volto a sostenere il cambiamento strutturale nelle aree rurali. Il programma, lanciato nel 1997 si è concluso nel 2007 ed è stato sostituito dalla Nuova politica regionale (NPR).
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