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Umsetzung und Vollzug des Umweltrechts

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Der Kurs findet an den vier Tagen 17., 18., 24. und 25. November 2016 statt. 

Umweltschutz ist eine Querschnittsaufgabe. Ein Grossteil des Umweltrechts wird mit den Instrumenten des Bau- und Planungsrechts wie Sach-, Richt- und Nutzungsplanung und Baubewilligung umgesetzt. Dies erfordert eine gute Zusammenarbeit zwischen Umweltfachstellen und Leitbehörden. Im Kurs werden nicht nur Abläufe und Instrumente der Planungen und Bewilligungen behandelt, damit sich die Umweltfachstellen kompetent einbringen können, sondern auch der verwaltungsinterne Vollzug, der für die Zusammenarbeit zwischen den Fachstellen mindestens ebenso wichtig ist. Daneben werden weitere Vollzugsinstrumente des Umweltrechts behandelt, wie die UVP, eigenständige umweltrechtliche Bewilligungen und das Umweltstrafrecht sowie der Ablauf der Verwaltungs- und Beschwerdeverfahren.

Das materielle Umweltrecht besteht grösstenteils aus Bundesrecht. Zuständig für den Vollzug sind demgegenüber vor allem die Kantone, teils aber auch der Bund. Da der Umweltschutz zudem eine Querschnittsaufgabe ist, erfolgt der Vollzug des Umweltrechts in verschiedensten Verfahren und weist etliche Besonderheiten auf. Die Stärkung des Umweltrechtsvollzugs ist derzeit eine der wichtigsten Herausforderung der Umweltpolitik. Umsetzung und Vollzug des Umweltrechts sind komplexe Aufgaben. Der Kurs befasst sich mit dieser anspruchsvollen Materie. Er zeigt die Herausforderungen im Umweltrechtsvollzug und mögliche Lösungen auf.

 

Terminart
Kurs
Terminort
Bern
Veranstalter
HEIG-VD
Kontakt
Hochschule für Technik und Wirtschaft des Kantons Waadt
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