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Wie die Kreislaufwirtschaft unsere Sammelstellen verändern wird

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Die Kreislaufwirtschaft verändert unseren Umgang mit Gütern und stärkt «Reuse» und «Repair» gegenüber dem klassischen Recycling. Wie Sie Ihre Sammelstelle bezüglich Infrastruktur, Betrieb und Management in die Zukunft führen und für Ihre Bevölkerung Kreisläufe schliessen können, erfahren Sie an diesem Workshop. Lernen Sie zudem vom Recyclingcenter Ökihof.

Wie gehen wir in Zukunft mit Gütern um? Welche Rolle wird eine ordentliche Sammelstelle der Gemeinde spielen? Die Kreislaufwirtschaft bringt Veränderung: Das klassische Recycling könnte neben Reuse (Wiederverwenden), Repair (Reparieren) oder Upcycling (verbessertes Wiederverwenden) nur noch ein Teilbereich sein. Dies erlaubt es auch, neben dem Entsorgen, Dienstleistungen wie das Versorgen, Informieren und Kooperieren zu integrieren. Es entsteht ein veritabler Marktplatz, der weit über das Abgeben von Abfall hinaus geht. Die Wertschöpfungskette wird verlängert und vertieft. Und sie schafft damit Mehrnutzen für die Bevölkerung. Denn für sie entsteht ein Point of Return, Point of Sale, Point of Repair: Ein einziger Kontaktpunkt, ein Single Point of Contact. Der soziale und ökologische Nutzen wird im Sinne der Kreislaufwirtschaft vergrössert.

Die Sammelstelle der Zukunft ist auch bezüglich Infrastruktur, Betrieb (etwa mit digitalen Angeboten) und Management (Personal oder Beschriftung) ein Vorzeigebetrieb. Wir wollen in diesem Workshop Chancen und Herausforderungen aufzeigen, gemeinsam Strategien entwickeln und diskutieren. Die Erfahrungen aus dem Leuchtturm-Projekt «Recyclingcenter mit Ökihof» in Zug werden transparent dargestellt.

Programm

  • Begrüssung und Einstieg ins Thema Kreislaufwirtschaft
  • Inputreferat: Christine Langhans, Frauenzentrale Zug, Geschäftsleitung Brocki Zug zum Thema: Momentane und zukünftige Herausforderungen «Brockenhäuser»
  • Inputreferat: Jascha Hager, Stadtingenieur Stadt Zug, verantwortlich für das Projekt «Neubau Recyclingcenter mit Ökihof, Zug» zum Thema: Idee, Planung, juristische und politische Herausforderungen.
  • Workshop

Zielpublikum

Abfall- und Umweltverantwortliche von Gemeinden und Städten, Behördenmitglieder und Ressortvorsteher. Vertreterinnen und Vertreter der Abfall- und Recyclingbranche sowie Interessierte bei Bund und Kantonen.

Kosten

  • CHF 195 für Mitglieder der Organisationen PUSCH, SVKI, Swiss Recycling
  • CHF 245 für Nicht-Mitglieder

Anmeldung

Die Anmeldefrist läuft über den Verein Swiss Recycling.

Terminart
Kurs
Terminort
Ökihof und Brockenhaus Zug, Äussere Güterstrasse 10, 6300 Zug
Veranstalter
PUSCH, Swiss Recycling, Schweizerischer Verband Kommunale Infrastruktur
Kontakt
Esther Hidber
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