Zukunft nachhaltige Landwirtschaft – Ein Modul des CAS Nachhaltige Entwicklung

Gepflegte Kulturlandschaften, prächtige Blumenwiesen, weidende Kühe und qualitativ hochstehende Nahrungsmittel sind keine Selbstverständlichkeit. Sie sind vielmehr das Ergebnis einer gezielten Agrarpolitik. Dieses Modul thematisiert die Möglichkeiten agrarpolitischer Instrumente, zu einer Nachhaltigen Entwicklung der Schweizer Landwirtschaft beizutragen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Instrument der Direktzahlungen.

Zielgruppe

Personen aus der Privatwirtschaft, öffentlichen Verwaltung und von NGO, die sich für eine Nachhaltige Entwicklung einsetzen wollen. Das Modul richtet sich insbesondere auch an Personen, die keine vertieften landwirtschaftlichen Kenntnisse haben.

Die Teilnehmenden

  • sind sich bewusst, dass die Landwirtschaft rund 40 Prozent der Fläche der Schweiz bewirtschaftet und dadurch eine bedeutende Akteurin für eine Nachhaltige Entwicklung ist;
  • wissen Bescheid über die Schweizer Landwirtschaft und deren wichtigste Herausforderungen im internationalen Kontext;
  • kennen die Instrumente des Bundes zur Steuerung einer nachhaltigen Landwirtschaft wie Gesetzesauflagen und finanzielle Anreize;
  • sind vertraut mit dem Schweizer System der Direktzahlungen, dessen Zielen und Wirkungen in Bezug auf eine Nachhaltige Entwicklung, möglichen Fehlanreizen und mit den aktuellen Reformen;
  • sind orientiert über die Wirkung von Produktionslabeln;
  • haben Einblick in den praktischen Vollzug der Agrarpolitik, das Zusammenspiel zwischen Bund und Kantonen und die Interaktionen mit anderen Politikbereichen;
  • kennen das internationale Engagement der Schweiz bezüglich nachhaltiger Landwirtschaft und den Bezug der Schweizer Agrarpolitik zu den Nachhaltigkeitszielen der UNO (SDG).
 
Terminart
Kurs
Terminort
Bern
Veranstalter
Universität Bern, Centre for Development and Environment
Kontakt
Centre for Development and Environment
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