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Praxisbeispiel «Kohärente Raumentwicklung»: Region Oberwallis

Wie in vielen Regionen der Schweiz bestehen auch im Oberwallis unterschiedliche Ansprüche an den Raum. Ein neutraler Koordinator, Kompromissbereitschaft und der Wille gemeinsam und sektorübergreifend nach Lösungen zu suchen, helfen dabei, Interessens- und Nutzungskonflikte zu reduzieren. Die Berücksichtigung unterschiedlicher
Perspektiven, Bedürfnisse und Ideen eröffnet oftmals neue, vielversprechende Möglichkeiten. Auch wenn es darum geht, vorhandene Potenziale zu erschliessen und weiterzuentwickeln, ist Zusammenarbeit über herkömmliche Grenzen hinweg ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.

Was bedeutet kohärente Raumentwicklung?

Bevölkerung und Wirtschaft in der Schweiz wachsen und beanspruchen immer mehr Raum. Zugleich gilt es, vielfältige Landschaften, die Biodiversität und bedeutende Bauten zu erhalten. Damit die verschiedenen Ansprüche an den Raum koordiniert werden können, müssen Gemeinden, Städte, Regionen, Kantone und Bundesämter ihre Politiken, Programme und Massnahmen aufeinander abstimmen und gemeinsam, zusammen mit Privaten, auf eine kohärente Raumentwicklung hinwirken. Voraussetzung dafür bildet ein gemeinsames Handlungsverständnis. Dieses orientiert sich an fünf Leitideen:

  • Raumwirksame Politiken aufeinander abstimmen
  • Synergien nutzen – Konflikte reduzieren
  • Zentren und Umland vernetzen
  • In funktionalen Räumen denken und handeln
  • Regionale Stärken fördern

Die Praxisbeispiele «Kohärente Raumentwicklung» illustrieren, wie diese Leitlinien in Regionen der Schweiz umgesetzt werden.

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Jahr
2018
Herausgeber
regiosuisse
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