La plate-forme du développement régional en Suisse

Natürlich aus Graubünden

«Natürlich aus Graubünden» ist ein Zusammenschluss von Produzenten, Verarbeitern und Handel mit dem Ziel, den Absatz von Produkten aus der Bündner Landwirtschaft und dem Gewerbe zu fördern. Der Verein verwendet dazu die gleichnamige Garantiemarke, die auch Produkten verliehen werden kann, die bereits mit einem anderen Label und über ein anderes Projekt vermarktet werden. Er betreut die Garantiemarke, kontrolliert die Einhaltung der Bestimmungen und entscheidet über die Aufnahme neuer Lizenznehmer. Der Verein ist zudem für den gemeinsamen Marktauftritt verantwortlich.

Auswirkungen des Projekts

... auf den Arbeitsmarkt

Die direkten Auswirkungen sind eher bescheiden: In der regionalen Werbebranche wird etwa eine 25%-Stelle während zwei Jahren geschaffen. Die Geschäftsführung entspricht einem 30%-Pensum. Bedeutender sind die indirekten Beschäftigungswirkungen: Momentan sind 48 Bündner Bäckereien mit ca. 250 bis 300 Beschäftigten Lizenznehmer der Marke «Natürlich aus Graubünden». Weitere Lizenznehmer sind rund 30 Bauernfamilien, ein Metzgerbetrieb und viele Käsereien. Etwa 500 Arbeitsplätze hängen indirekt von diesem Projekt ab, das somit einen wichtigen Beitrag leistet, Arbeitsplätze in Randregionen zu erhalten.

... auf die regionale Wirtschaftsstruktur

In Branchen wie dem Metzgerei- und Bäckereigewerbe ist der Überlebenskampf der einzelnen Betriebe besonders hart. Das Projekt fördert die Vermarktung von regionalen Spezialitäten. Durch die Zusammenarbeit aller beteiligten Gruppen aus Produktion, Verarbeitung und Handel kann die regionale Wertschöpfung und Arbeitsmarktsituation verbessert werden. Mit der Koordinationsstelle des Vereins wird eine entsprechende Infrastruktur geschaffen, welche vorhandene Lücken schliesst.

... auf die Umwelt

Die Ökologie ist ein zentrales Werbeargument des Projekts. Im Kanton Graubünden werden 60% des Bruttosozialprodukts im Tourismus erwirtschaftet, wobei das Absatzpotenzial für Produkte aus der Landwirtschaft noch lange nicht ausgeschöpft ist. Regionale Wirtschaftskreisläufe werden gefördert: Durch den Verein können Produkte lokal abgesetzt und die Transportwege dadurch verkürzt werden.

Trägerschaft

Verein «Natürlich aus Graubünden», Bündner Bäcker- und Konditorenmeisterverband, Sortenorganisation Bündner Käse, Lataria Engadinaisa (Molkerei im Engadin), Bündner Weinbauverein, Bündner Metzgermeisterverband, Bündner Viehvermittlungs AG, Bündner Bauernverband und Ferien Graubünden

Objectifs et impact attendu

Der gemeinsame, professionelle Marktauftritt soll den Absatz der Partner steigern und Wertschöpfung im Kanton Graubünden generieren.

Activités

Ende 1997: Übernahme der vorliegenden Bedürfnisabklärung

1998/1999:

  • Bestimmung der Zielmärkte und Potenziale
  • Gipfeltage in fünf Skigebieten
  • Grobkonzept für nationalen Auftritt
  • Medienwahl national
  • Grobkonzept für regionalen Auftritt

1999:

  • Medienwahl regional
  • Ausarbeitung der konkreten Medieninstrumente wie Plakate, Prospekte etc.

2000:

  • Einführung des Erscheinungsbildes und der Instrumente
  • Abschluss der Ausarbeitungsphase
  • Einführung, Begleitung und Überarbeitung des Marktauftrittes zusammen mit der Geschäftsstelle
Canton
Grisons
Thème
Économie agricole
Autres thèmes
Tourisme
Programme
Regio Plus
Durée du projet
31.12.1997 - 31.12.2000
Liens
Coût
CHF 140'000.–
Contact
Projektleitung
Thomas Schmid
Sägenstrasse 97
7007 Chur
Suisse
Grisons
+41 81 252 66 83
Regio Plus était le programme qui a précédé la Nouvelle politique régionale (NPR). Il s’agissait d’un programme d’impulsion destiné à soutenir les mutations structurelles dans l’espace rural. Il a été en vigueur de 1997 à 2007.
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