La plate-forme du développement régional en Suisse

Appenzeller Dinkel

Appenzeller Dinkel

Das Projekt Appenzeller Dinkel unterstützt den Anbau von Dinkel in der Region. Es wurde von der Bäckerei «Böhli» in Appenzell lanciert. Auf Initiative der Bäckerei pflanzen verschiedene Landwirte Dinkel an, der von der Bäckerei verarbeitet wird (vorerst wurde ein Produkt, das Appenzeller Dinkelbrot, angeboten). Das Projekt trägt zur Steigerung der Wertschöpfung bei und ermöglicht es den Landwirten eine alternative, längerfristig stabile Einkommensquelle zu schaffen, wobei mit einem Startbeitrag das Risiko gemindert wird. Auch die Konsumenten, welche die Regionaliät von Produkten zunehmend schätzen, profitieren vom Projekt. Durch den Aufbau einer Marke «Appenzeller Dinkel» können längerfristig auch weitere Lebensmittelproduzenten vom Projekt profitieren.

Mit dem Projekt konnte die Wertschöpfungskette innerhalb des Kantons erweitert werden. Zudem dient die Marke mit Qualitätsvorgaben als Imageträger und die positiv wahrgenommenen Produkte aus der Region stärken die Marke Appenzell. Schliesslich trägt das Projekt auch zur Förderung der Zusammenarbeit und zur Sicherung der Arbeitsplätze bei.

Im Projekt werden die Grundlagenarbeiten (inkl. Studie und Schlussbericht – CHF 10‘000.–) und der Aufbau von Know-How unterstützt. Dafür wird pro Hektare angepflanzter Dinkel ein Betrag von 1‘000.– Franken ausbezahlt. Insgesamt sind dafür CHF 24‘000.– über maximal fünf Jahre vorgesehen.

Objectifs et impact attendu

  1. Wertschöpfungskette: Der lokal angebaute Dinkel soll für die Landwirte und die Verarbeiter ein Gewinn sein. Die Landwirte können mit dem Dinkel einen höheren Ertrag erzielen als mit reiner Graswirtschaft. Zudem verbleiben grössere Teile der Wertschöpfungskette im Kanton und die Wertschöpfung im Kanton wird letztlich gesteigert. Die Verarbeiter können ihr Sortiment ausbauen und Produkte schaffen, die (ausschliesslich) Appenzeller Dinkelmehl enthalten.
  2. Landwirte: Die Zukunft der Milchwirtschaft wird zunehmend unsicher. Die Möglichkeit, mit dem vorhandenen Boden eine alternative, längerfristig stabile Einkommensquelle zu schaffen, könnte für viele Bauern von Interesse sein.
  3. Die lokalen und regionalen Konsumenten erhalten einen Bezug zum Rohstoff und können Produkte kaufen, die nicht nur vor Ort produziert werden, sondern deren Rohstoffe auch lokal angebaut werden. Die Regionalität, in der heutigen Zeit ein wirksames Verkaufsargument, wird unterstrichen.
  4. Marke: Für den Rohstoff «Appenzeller Dinkel» soll eine Marke aufgebaut werden (Ingredient Branding). Dies dient sowohl als Kaufargument für den Konsumenten als auch der Bekanntheit des Inhaltsstoffes. Die BÖHLI AG hat sich, bei einer längerfristig erhöhten Anbaumenge, zum Ziel gesetzt, die Marke «Appenzeller Dinkel» weiteren Lebensmittelproduzenten zur Nutzung zur Verfügung zu stellen. Für die Nutzung der Marke müssten die dann zu definierenden Vorgaben eingehalten werden (z.B. 100% Dinkel aus dem Appenzellerland).

Activités

  • Abklärung der Grundlagen
  • Aufbau der Marke inkl. Kommunikationskonzept und Entwicklung von Logo und Verpackungsmaterial
  • Anfrage Landwirte, Prüfung der Standorte
  • Anbau, Pflege, Ernte durch Landwirte und Partner
  • Erfahrungsaufbau
  • Abschlussbericht nach 3 Jahren Erfahrung

Facteurs de réussite

  • Zusammenarbeit zwischen Gewerbe- und Landwirtschaftsbetrieben
  • Schaffen von Mehrwert für Konsumenten, Verarbeiter und Produzenten
  • Breite Kommunikation
Canton
Appenzell Rhodes-Intérieures
Thème
Industrie
Économie agricole
Programme
NPR
Durée du projet
01.10.2016 - 31.12.2019
Instrument de financement
à fonds perdu
Coût
CHF 53'200.–
Soutien Confédération
CHF 17'000.–
Soutien canton(s)
CHF 17'000.–
Contact
Amt für Wirtschaft Kanton Appenzell Innerrhoden
Stefanie Sutter
Marktgasse 2
9050 Appenzell
Suisse
Appenzell Rhodes-Intérieures
+41 71 788 94 46
wirtschaft@ai.ch
Les buts stratégiques et les thèmes prioritaires mis en œuvre dans le cadre de la NPR varient selon le canton et la région et sont déterminants pour savoir si un projet peut bénéficier du soutien financier de la NPR.
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