Geschäftsmodelle schaffen eine solide Architektur für NRP-Projekte

Welche Bedeutung haben Geschäftsmodelle für die Neue Regionalpolitik (NRP)? Eine bedeutende, sagt die regiosuisse-Wissensgemeinschaft «Romandie». Sie hat sich mit einer Methode der Geschäftsmodell-Entwicklung vertraut gemacht und sie auf ein fiktives Beispiel angewendet.

Die regiosuisse-Wissensgemeinschaft «Romandie» setzte sich mit der Methode Business Model «Canvas» auseinander und zeigt dabei auf, wie sie in Entwicklungsprozesse in Regionen integriert werden kann. Dies mit dem Ziel, überbetriebliche Kooperationen und Wertschöpfungsketten zu fördern und zu optimieren. Die Teilnehmenden der Wissensgemeinschaft entwarfen zudem mit Hilfe der Methode ein Geschäftsmodell für ein fiktives Beispiel aus der NRP-Praxis. 

Auch in der NRP anwendbar
Das Business Model «Canvas» von Osterwalder & Pigneur (2010) bietet eine solide Methode, um Business Modelle zu entwickeln. Sie erlauben, die Wertschöpfungsarchitektur (den wirtschaftlichen «Motor») eines einzelnen Projektes, einer Organisation oder einer ganzen Industrie zu beschreiben. Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund: Was ist unser Angebot? Wie liefern wir es? Wem liefern wir es? Mit wem arbeiten wir zusammen? Wie viel kostet uns das Angebot bzw. bringt uns die Lieferung des Angebotes ein?
Die Methode ist im Umsetzungsprozess der NRP von der Projekt- bis auf die Kantons- und Regionsebene einsetzbar. Weiter erlaubt sie den Projektträgern, sich einen funktionalen Überblick über Projekte zu verschaffen. Sie lässt sich für die Kommunikation gegen innen und aussen (z.B. gegenüber potenziellen Geldgebern) einsetzen und deckt Optimierungspotenziale auf.  

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Bild: regiosuisse.

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