Der Bund veröffentlicht neue Übersicht der Schweizer Innovationsförderlandschaft
Um die Orientierung im vielfältigen Schweizer Forschungs- und Innovationssystem zu verbessern, wurde eine neue, strukturierte Förderübersicht veröffentlicht. Das Ziel: Förderakteure sollen schneller das passende Instrument für ihre Projekte finden.
Die Schweiz blickt auf eine historisch gewachsene und hochspezialisierte Förderlandschaft. Damit Interessierte im dichten Netz aus Angeboten nicht den Überblick verlieren, setzt der Bund konsequent auf den sogenannten «No wrong door»-Ansatz. Das bedeutet: Die Förderakteure sind so eng vernetzt, dass sie Anfragen effizient kanalisieren und gegenseitig auf geeignete Programme verweisen können.
Förderübersicht
Die neu bereitgestellten Übersichten dienen als strategischer Wegweiser. Sie ordnen die verschiedenen Instrumente nach zwei Hauptkriterien:
- Technologie-Reifegrad (TRL): Von der Grundlagenforschung bis zur Marktreife (horizontale Achse).
- Fokus: Unterteilung nach Förderart
Regionalen Innovationssysteme
Ein Bestandteil dieser Förderlandschaft sind die Regionalen Innovationssysteme (RIS). Sie sind in sechs funktionalen Wirtschaftsregionen aktiv und bieten koordinierte Unterstützungsleistungen für Schweizer KMU und Start-ups an.
Die RIS werden im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) gemeinsam von Bund und Kantonen unterstützt. Ziel der NRP ist es, die Wertschöpfung und Beschäftigung in Bergregionen, ländlichen Gebieten und Grenzregionen zu stärken. Die Förderung der RIS bildet dabei einen zentralen Pfeiler dieser Politik.
Weitere Informationen zur Innovationsförderlandschaft finden Sie auf den Seiten des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) und des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI).
Weitere Finanzhilfe-Übersichten
- regiosuisse Finanzhilfe-Tool
- Standortförderguide des Bundes
- Innosuisse Guide
- Euresearch
- Infopoint – Innovationsförderung im Energiebereich