Die Plattform für Regionalentwicklung in der Schweiz

IBA+: Grenzüberschreitende Governance im Dienste innovativer Projekte in der trinationalen Region

Internationale Bauausstellungen sind seit langem ein erfolgreiches Instrument der Raum- und Stadtentwicklung. Die in diesem Bereich vertretenen schweizerischen, französischen und deutschen Institutionen verfügen bereits über starke Kompetenzen in den Bereichen Stadt- und Raumplanung, Wirtschafts-, Tourismus- und Kulturförderung und Umweltschutz. Ihre Politiken erfolgen allerdings innerhalb der eigenen nationalen Rahmen – zwei Sprachen und drei Länder mit unterschiedlichen Organisationen, Zusammenhängen und finanziellen Mitteln. Dabei erwartet die Bevölkerung mehr grenzüberschreitende Angebote. Um diesen Bedürfnissen zu entsprechen, arbeiten ca. 40 ausgewählte Projektträger aus den drei Ländern der Oberrheinregion an der Entwicklung von Angeboten in verschiedenen Bereichen. Dazu gehören Stadtplanung, Architektur, Landschaften, Tourismus, Kultur und Umwelt. Für die Ausarbeitung ihrer Projekte brauchen diese aber Unterstützung. Das Projekt IBA+ verfolgt das Ziel, die dauerhafte und grenzüberschreitende Entwicklung der über vierzig IBA-Projekte bestmöglich zu unterstützen und ihre trinationale Zusammenarbeit und Kommunikation zu optimieren.



  • Die IBA+ ermöglicht den Projektträgern durch konzeptionelle und organisatorische Unterstützung, ihr Projekt von der Idee zur Realisierung voranzubringen.

  • Sie unterstützt materiell bei der Durchführung von Sitzungen, Workshops, etc. und erleichtert den Zugang zu notwendigen Dienstleistungen und Finanzierungsmittel (Sponsoring, etc.). Dies betrifft insbesondere das bessere Zusammenwirken der Projektträger mit den zuständigen Verwaltungen der drei Länder.

  • Sie optimiert die Qualität der Projekte durch Entwicklung und Umsetzung der IBA Kriterien, Beobachtung anderer Projekte in der Agglomeration und in Europa, Veranstaltung von Workshops, Kongressen und Begegnungen zwischen Projektträgern und mit Professionellen, Vernetzung mit Hochschulen, Recherche von Referenzbeispielen, der Organisation von Wettbewerben und der Vorbereitung von Konzepten für Studien.

  • Das Projekt vernetzt Akteure und Partner mit den Projektträgern und fördert dadurch das grenzüberschreitende Zusammengehörigkeitsgefühl der Bevölkerung durch eine aktive Kommunikation (Veranstaltungen, Zwischenpräsentationen, IBA Website, Medienarbeit, etc.).



Übergreifend zu diesen Zielen ist ein zentraler Mehrwert des Projekts die Beschleunigung, Harmonisierung und Vereinfachung der fachlichen und administrativen Abläufe und die Nutzung voranschreitender Pilotprojekte durch deren Ausweitung oder Vernetzung mit ähnlichen oder ergänzenden Vorgehensweisen, damit für unterschiedliche Zielgruppen ein grösserer Mehrwert gemeinsamer grenzüberschreitender Angebote entsteht.
Kanton
Basel-Stadt
Basel-Landschaft
Thema
Weitere Themen
Programm
Interreg
Projektdauer
01.07.2015 - 30.06.2018
Finanzierungs- instrument
à fonds perdu
Projektkosten
CHF 1'062'870.–
Förderung Bund
CHF 212'870.–
Gesamtkosten EU
€ 3'332'500.–
Kontakt
Bau- und Verkehrsdepartement des Kanton Basel-Stadt
NRP
Die strategischen Ziele und Schwerpunkte bei der Umsetzung der NRP variieren je nach Kanton und Region und sind entscheidend dafür, ob ein Projekt durch NRP-Fördermittel unterstützt werden kann.
Artikel teilen