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SmartVillages – Smart digital transformation of villages in the Alpine Space

SmartVillages – Smart digital transformation of villages in the Alpine Space

Digitalisierung birgt viel Potential, um Wertschöpfung und dezentrale Besiedlung zu fördern. Durch Telearbeit oder Co-Working-Spaces können die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert und die Arbeitswege von Pendlerinnen und Pendlern verkürzt werden, was auch die Umwelt schont.

Das Projekt SmartVillages hat zum Ziel, Gemeinden im Alpenraum darauf vorzubereiten die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und zu nutzen. Dabei geht es nicht nur um technische Innovation sondern gerade auch um einen neuen Einbezug der relevanten Akteure in sogenannten regionalen Arbeitsgruppen (Regional Stakeholder Groups).

Die SAB ist Lead Partner des Gesamtprojektes SmartVillages und wird ausserdem Pilotprojekte in fünf Testgemeinden im Oberwallis durchführen. Die Region Luzern West beteiligt sich auch am Projekt und wird ein eigenständiges Testgebiet sein. Das Projekt SmartVillages trägt zum Ziel einer Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und deren Rahmenbedingungen der Schweizer Regionen bei und wird deshalb im Rahmen der Neuen Regionalpolitik unterstützt.

Duch dieses Projekt werden die Erwartungen an die Digitalisierung im ländlichen Raum thematisiert und in die politische Debatte eingespiesen. Durch diesen Prozess profitieren KMUs von besseren Standortbedingungen. In den SmartVillages Arbeitsgruppen und in anderen Netzwerkanlässen der Region Luzern West und Oberwallis können KMU-Verantwortliche konkrete Projekte entwickeln und Potenziale der Digitalisierung prüfen und ausschöpfen. Die Schweizer Testgebiete wollen auch die Möglichkeiten von Telearbeit und «coworking-spaces» im ländlichen Raum ausloten und entsprechende Projekte umsetzen. Diese kommen den Unternehmen zugute, da sie zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zu einer höheren Motivation der Mitarbeiter und schlussendlich einer stärkeren Mitarbeiterbindung führen.

Zu guter Letzt sehen die Testgebiete, dank dem Vergleich mit anderen Regionen im Alpenraum, wo Handlungspotenzial besteht und auch gleich, bei welchen europäischen Regionen sie sich über erfolgreich umgesetzte Ideen austauschen können. Das Erschliessen dieses Handlungspotenzials wird schlussendlich zu mehr Wertschöpfung in den Schweizer Testgebieten führen. Durch die Massnahmen des Projektes im Bereich Digitalisierung ergeben sich für die Testgebiete neue Vertriebskanäle für Produkte, Chancen für die Enträumlichung des Arbeitsmarktes, neue, effizientere Formen der Grundversorgung und zusätzliche Vernetzungsmöglichkeiten auch mit städtischen Akteuren.

Thema
Nachhaltigkeit
Weitere Themen
Digitalisierung
Regionalmanagement
Programm
Interreg
Projektdauer
17.04.2018 - 16.04.2021
Finanzierungs- instrument
afp
Projektkosten
CHF 562'755.-
Förderung Bund
CHF 281'378.-
Gesamtkosten EU
CHF 2'061'099.-
Kontakt

Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete SAB
Vizedirektor, Ressortleiter Regionalentwicklung
Peter Niederer
Seilerstrasse 4
3004 Bern

peter.niederer@sab.ch

Die strategischen Ziele und Schwerpunkte bei der Umsetzung der NRP variieren je nach Kanton und Region und sind entscheidend dafür, ob ein Projekt durch NRP-Fördermittel unterstützt werden kann.
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