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Kleine Schulen im alpinen Raum: Innovative didaktische Modelle - Unterstützungssysteme für LehrerInnen

In ländlich-alpinen Regionen stellt die Schule einen zentralen Begegnungsort und «Kulturträger» dar und ist ein wesentlicher Standortfaktor für die Attraktivität der Gemeinden. Aufgrund niedriger Schülerzahlen wird dort häufig in Mehrjahrgangsklassen unterrichtet, was durch den Geburtenrückgang weiter verstärkt wird. Im Zentrum des Forschungsprojekts steht, aufbauend auf den Ergebnissen des Vorgängerprojekts «Schule im alpinen Raum», die besondere Situation von Schulleitern und Lehrpersonen dieser Schulen sowie die innovativen Modelle altersgemischten Unterrichts, die dort entwickelt worden sind. Aus Fallstudien werden notwendige Unterstützungssysteme für Teams kleiner Schulen verglichen und entwickelt und Entscheidungsgrundlagen für die Bildungspolitik und das regionale Bildungsmanagement ausgearbeitet. Damit Schulen von- und miteinander lernen können, werden Möglichkeiten geschaffen, Lehrpersonenteams und die Schulleitungen zu schulenübergreifenden Lerngemeinschaften zu vernetzen und so den Schulen mit geringen Schülerzahlen ermöglicht, eine gute Unterrichtsqualität bei akzeptablen Schulkosten zu halten.

Kanton
Graubünden
St. Gallen
Thema
Weitere Themen
Programm
Interreg
Projektdauer
01.06.2012 - 31.05.2015
Kontakt
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Gabriele Böheim
Liechtensteinerstr. 33-37
6800 Feldkirch
Österreich
gabriele.boeheim@ph-vorarlberg.ac.at
Die strategischen Ziele und Schwerpunkte bei der Umsetzung der NRP variieren je nach Kanton und Region und sind entscheidend dafür, ob ein Projekt durch NRP-Fördermittel unterstützt werden kann.
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