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betrifft:rollenbilder

Festgefahrene Rollenklischees beeinflussen unseren Alltag und Entscheidungen, das zeigt sich besonders in der Arbeitswelt und im Familienleben. Nach einem Bericht der EU-Kommission können kulturell und sozial bedingte Einstellungen zu Rollen und Aufgaben, die traditionell als männlich oder weiblich gelten, die Wahlmöglichkeiten von Frauen und Männern in Bezug auf Studium und Arbeitsplatz einschränken. Damit führen sie zu einer geschlechtsspezifischen Segregation des Arbeitsmarktes und bedingen eine ungleiche Aufteilung der Arbeitszeit, des Einkommens und der familiären Pflichten. Das INTERREG-Projekt «Mach es gleich» zeigte bereits im engen Kontext Schule die Notwendigkeit auf, Massnahmen zu entwickeln, damit die breite Öffentlichkeit sensibilisiert wird. «betrifft:rollenbilder» weitet dieses Thema auf alle Lebensbereiche, im Besonderen aber Berufswelt und Familienleben, aus, um auch nach Austritt aus der Schule für junge Erwachsene Zugänge zu Rollenüberprüfungen zu schaffen und nachhaltig weiterzuentwickeln. Das Projekt will Jugendliche intensiv partizipieren lassen: Dies wird vor allem über zwei Projektinhalte geschehen: In den projektbeteiligten Ländern und dem Kanton Graubünden wurde zum Thema Rollenbilder noch keine Befragung durchgeführt. Durch den Einbezug der sozialen Internet-Netzwerke sollen Jugendliche im Projekt besser erreicht und auch stärker motiviert werden sich zu beteiligen. Es ist zudem die erste länderübergreifende Befragung zum Thema Rollenbilder. Durch diese Befragung werden Daten erhoben, die Vergleiche zulassen und es ermöglichen länderübergreifende – wie auch länderspezifische Massnahmen zu erarbeiten und zu setzen.

Kanton
Graubünden
Thema
Weitere Themen
Programm
Interreg
Projektdauer
01.08.2012 - 31.12.2014
Kontakt
Amt der Vorarlberger Landesregierung - Frauenreferat
Monika Lindermayr
Römerstr. 15
6900 Bregenz
Österreich
monika.lindermayr@vorarlberg.at
NRP
Die strategischen Ziele und Schwerpunkte bei der Umsetzung der NRP variieren je nach Kanton und Region und sind entscheidend dafür, ob ein Projekt durch NRP-Fördermittel unterstützt werden kann.
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