Hohe Lebensqualität und Zufriedenheit in verschiedenen Lebensbereichen

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schweiz weist im europäischen Vergleich eine sehr hohe Lebensqualität auf. 64% und damit ein grosser Anteil der Bevölkerung ist im Jahr 2024 mit dem jetzigen Leben zufrieden oder gar sehr zufrieden. Allerdings hat die Zufriedenheit in den letzten Jahren (zwischen 2022 und 2024) schweizweit abgenommen. Im Jahr 2022 waren noch 70% der Bevölkerung zufrieden oder sehr zufrieden. 
  • In einer Gesamtbeurteilung ist die Bevölkerung in den periurbanen Gemeinden mit ihrem jetzigen Leben am zufriedensten (66% der Bevölkerung sind zufrieden oder sehr zufrieden). Die Zufriedenheit in den ländlichen Zentren und ländlichen Gemeinden hat besonders stark abgenommen. 2022 war in den ländlichen Zentren noch 73% der Bevölkerung zufrieden oder sehr zufrieden, 2024 nur noch 62%. In den ländlichen Gemeinden hat der Anteil von 74% auf 65% abgenommen. Die Unterschiede zwischen den Raumtypen sind allerdings fast durchwegs gering, hingegen gibt es zwischen den verschiedenen Bereichen der Lebensqualität markante Unterschiede.
  • Das soziale Umfeld wird in allen Räumen sehr positiv bewertet und trägt überall wesentlich zur Lebensqualität bei.
  • Mit der Wohnsituation sind 74% der Bevölkerung in der gesamten Schweiz zufrieden oder sehr zufrieden. Am zufriedensten ist die Bevölkerung in den ländlichen und den periurbanen Gemeinden (80%). Am wenigsten zufrieden ist die Bevölkerung in den Grossstädten (69%). 
  • Im Vergleich zu anderen Lebensbereichen ist die Bevölkerung mit der eigenen finanziellen Situation weniger zufrieden. Zwischen 2022 und 2024 ist die Zufriedenheit mit der eigenen finanziellen Situation deutlich gesunken: 2022 waren 58% der Bevölkerung zufrieden oder sehr zufrieden, 2024 sind noch 50% (sehr) zufrieden (-8 Prozentpunkte). Am wenigsten zufrieden ist die Bevölkerung in den ländlichen Zentren (46%).
  • Auch die Zufriedenheit mit der vorhandenen Freizeit ist, im Vergleich zu anderen Lebensbereichen, unterdurchschnittlich und leicht rückgängig. Zwischen 2022 und 2024 ist der Anteil der Bevölkerung in der Schweiz, welcher mit der Freizeit zufrieden oder sehr zufrieden ist, von 56% auf 55% gesunken.

Ausgangslage

Als eines von fünf Zielen einer kohärenten Raumentwicklung (KoRE) hat der Bundesrat in der Agglomerationspolitik (AggloPol) und der Politik für die ländlichen Räume und Berggebiete (P-LRB) das Schaffen einer hohen Lebensqualität für die Bevölkerung definiert (siehe den Bericht des Bundesrates). Aber was ist überhaupt die Lebensqualität, wodurch wird sie beeinflusst und wie kann man sie messen? 
Die Lebensqualität wird von verschiedenen Dimensionen beeinflusst. So haben wirtschaftliche Aspekte wie das Einkommen, aber ebenso die Gesundheit, die Freizeit, soziale Interaktionen, die natürliche Umgebung oder auch das Wohnumfeld einen Einfluss. 

In der Schweiz ist die Lebensqualität sehr hoch und 64% der Bevölkerung sind zufrieden oder sehr zufrieden mit dem Leben. Nur in drei Ländern (Finnland, Rumänien, Slowenien) sind die Leute im Schnitt zufriedener als in der Schweiz. 
 


Doch lebt es sich in der Schweiz überall gleich gut? Wer in einer Grossstadt wohnt, erlebt einen anderen Alltag als jemand in einer ländlichen Gemeinde. Es stellt sich also die Frage, ob sich die Lebensqualität in den verschiedenen Raumtypen unterscheidet und ob sie sich im Laufe der Zeit unterschiedlich entwickelt hat.

Dabei ist zu beachten, dass die Lebensqualität sowohl von objektiven Einflussfaktoren (wie z.B. der finanziellen Situation) abhängen kann, wie auch von der subjektiven Einschätzung. Somit spielt auch die Bevölkerungsstruktur in den verschiedenen Raumtypen eine Rolle. Trotz dieser Vorbehalte wagen wir einen Vergleich der Raumtypen. 


 

regiosuisse-Raumtypologie

Verschiedene Auswertungen basieren auf der regiosuisse-Raumtypologie. Diese Raumtypologie wiederum ist aus der 9er-Gemeindetypologie des BFS abgeleitet, wobei die BFS-Gemeindetypen auf 5 Kategorien aggregiert werden. Anhand der regiosuisse-Raumtypologie kann die regionalwirtschaftliche Entwicklung in vergleichbaren Raumtypen auf der Ebene der Schweiz analysiert werden. Mehr Infos finden Sie online beim Barometer KoRE.

 

Die folgenden Angaben beruhen auf einer repräsentativen Umfrage des BFS im Rahmen der Erhebung über die Einkommen und Lebensbedingungen (SILC) bei 8'000 Haushalten bzw. 18'000 Personen. Die Teilnehmenden werden über vier Jahre hinweg jedes Jahr erneut befragt. Für die regiosuisse-Raumtypen wurden die Daten angenähert, es fehlen jedoch die Konfidenzintervalle, welche für eine präzisere Einschätzung der Unterschiede zwischen verschiedenen Raumtypen hinsichtlich statistischer Signifikanz unerlässlich wären.  

 


Die Lebensqualität nach Raumtypen

Am zufriedensten mit dem jetzigen Leben sind die Menschen in den periurbanen Gemeinden (66%), etwas weniger jene in den ländlichen Zentren (62%).

Die hohe Lebensqualität in der Schweiz ist weder selbstverständlich noch stabil. So hat die Zufriedenheit mit dem jetzigen Leben in den letzten Jahren abgenommen. Bezogen auf das jetzige Leben gab es insbesondere in den ländlichen Zentren eine starke Veränderung: Hier ist die Zufriedenheit 2024 nicht nur am tiefsten, sie hat zwischen 2022 und 2024 auch mit Abstand am meisten (um 9 Prozentpunkte) abgenommen.


Wie erwähnt lässt sich die Lebensqualität in Indikatoren für die verschiedenen Lebensbereiche aufteilen: 


Die Unterschiede zwischen den Raumtypen sind meistens gering, zwischen den verschiedenen Lebensbereichen der Lebensqualität gibt es jedoch markante Unterschiede. Besonders zufrieden ist die Bevölkerung mit ihrem sozialen Umfeld. 82% bewerten das Zusammenleben in ihrer Wohnregion positiv, 78% ihre persönlichen Beziehungen. Mit der Gesundheit und der finanziellen Situation ist die ländliche Bevölkerung etwas weniger zufrieden als die Menschen in urbanen Raumtypen, dafür deutlich mehr mit ihrer Wohnsituation.

Woher kommen diese Unterschiede? Liegt es an Unterschieden in den objektiven Faktoren? Oder liegen die subjektiven Einschätzungen auseinander und es gibt somit eine Art Entkoppelung zwischen diesen subjektiven Einschätzungen und objektiven Indikatoren? Anhand der Wohnsituation, der Freizeit und der finanziellen Situation wollen wir dies analysieren. Eine abschliessende Beurteilung ist anhand dieser drei objektiven Indikatoren nicht möglich. Dennoch ergeben sich dadurch bereits spannende Hinweise, worauf die Unterschiede in der Lebensqualität zwischen den Raumtypen zurückzuführen sein könnten. 


Insgesamt hohe Zufriedenheit mit Wohnsituation, aber in Grossstädten am geringsten

Wie erwähnt ist die Bevölkerung in der Schweiz mit der Wohnsituation zufrieden: Im Durchschnitt sind 74% der Bevölkerung zufrieden. Innerhalb der Schweiz gibt es jedoch räumliche Unterschiede. In den ländlichen Gemeinden und den periurbanen Gemeinden ist die Bevölkerung am zufriedensten mit der Wohnsituation. In den Grossstädten ist sie am wenigsten zufrieden. Objektive Daten zum Wohnungsmarkt spiegeln diese räumlichen Unterschiede zu einem gewissen Mass. Die folgende Auswertung zeigt die durchschnittlichen Mietkosten für eine 4-Zimmerwohnung in den verschiedenen Raumtypen. Daraus wird ersichtlich, dass in den ländlichen Gemeinden die durchschnittlichen Mietkosten tiefer sind als in den anderen Raumtypen. Die Mietkosten in den Grossstädten sind deutlich höher. Dasselbe Muster gilt nicht nur für 4-Zimmerwohnungen, sondern auch für andere Wohnungsgrössen. Die Mietkosten sind nur ein Faktor, welcher sich auf die Zufriedenheit mit der Wohnsituation und damit auf die Lebensqualität auswirkt. Auch Strassenlärm, die Wohnfläche, die Überbelegung von Wohnungen und die Leerwohnungsziffer sind wichtige Faktoren. In den Grossstädten dürften diese Faktoren die Lebensqualität stärker belasten als in anderen Räumen. So beträgt dort beispielsweise die Leerwohnungsziffer nur 0.6% und liegt damit deutlich unter dem Durchschnitt der Schweiz (1.1%). Damit hat die Bevölkerung in den Grossstädten eine schwierige Ausgangslage, eine passende Wohnung zu finden. 


Ein weiterer möglicher Einfluss auf die Zufriedenheit mit der Wohnsituation könnten Grünflächen im Siedlungsgebiet sein. Naturgemäss weisen die verschiedenen Raumtypen sehr unterschiedliche Anteile Grünflächen auf. Interessant ist aber die Entwicklung im Zeitverlauf: Zwar nimmt der Anteil an Grünflächen in Siedlungsgebieten in allen Raumtypen ab, aber insbesondere in den Grossstädten ist der Rückgang besonders stark. Zwischen 2014 und 2017 ist der Anteil der Grünflächen in den Grossstädten um 3.6 Prozentpunkte zurückgegangen. 

Auch die Wahrnehmung von Veränderungen im Wohn- und Lebensumfeld könnte die Zufriedenheit mit der Wohnsituation beeinflussen. Gemäss dem Landschaftsmonitoring (LABES), welches die Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) durchführt, nimmt die Bevölkerung in städtischen Räumen Landschaftsveränderungen stärker wahr als in anderen Raumtypen. Dies könnte ein weiterer Faktor sein, der zu der unterschiedlichen Zufriedenheit mit der Wohnsituation beiträgt.


Finanzen: Zufriedenheit nimmt trotz höherem Einkommen ab

Rund die Hälfte der Bevölkerung in der Schweiz ist mit der eigenen finanziellen Situation zufrieden oder sehr zufrieden. Verglichen mit anderen Lebensbereichen ist das ein tiefer Wert. Kommt hinzu, dass die Zufriedenheit mit der finanziellen Situation in den letzten Jahren stark gesunken ist. Zwischen 2022 und 2024 ist der Anteil der Bevölkerung, der zufrieden oder sehr mit der eigenen finanziellen Situation ist, von 58% auf 50% gesunken. 


2024 ist die Zufriedenheit mit der finanziellen Situation in den Grossstädten und den ländlichen Zentren am tiefsten. Passen die räumlichen Unterschiede in der Einschätzung der eigenen finanziellen Situation zu den Einkommensdaten? Nein, Einkommensunterschiede erklären die Differenzen nicht. Denn in den Grossstädten ist das Reineinkommen pro Kopf und Jahr mit Abstand am höchsten (rund CHF 51’000 gegenüber rund CHF 47’000 im Schweizer Durchschnitt im Jahr 2024), die Zufriedenheit jedoch nicht. Die vergleichsweise niedrigen Zufriedenheitswerte in den Grossstädten könnten darauf zurückzuführen sein, dass die Entwicklung des Einkommens in den Grossstädten seit 2010 unterdurchschnittlich ist. 


Zusätzlich kommt hinzu und dürfte der Hauptgrund für die vergleichsweise tiefe Zufriedenheit sein: Die Lebenshaltungskosten in den Grossstädten sind sehr hoch. So gehören beispielsweise die Städte Zürich, Genf, Basel und Bern zu den Städten mit den höchsten Lebenskosten weltweit, wie die «Bilanz» jüngst berichtet hat.

In den ländlichen Zentren ist die Zufriedenheit mit der finanziellen Situation noch tiefer als in den Grossstädten. Hier könnte die Erklärung das vergleichsweise geringe Durchschnittseinkommen sein. In den ländlichen Zentren beträgt es rund CHF 38’000 pro Kopf. Damit ist es CHF 9’000 unter dem Schweizer Mittelwert von CHF 47'000. Allerdings hatten die ländlichen Zentren auch das grösste Einkommenswachstum, was sich in der subjektiven Einschätzung nicht niederschlägt.


Vorhandene Freizeit: Ländliche Räume sind zufriedener

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung (55 %) ist zufrieden oder sehr zufrieden mit der vorhandenen Freizeit. Im Vergleich zu anderen Bereichen der Lebensqualität fällt dieser Wert etwas tiefer aus. Es fällt auf, dass die Menschen in den ländlichen Gemeinden und Zentren sowie den periurbanen Gemeinden beim Thema Freizeit zufriedener sind. In den Grossstädten und Städten ist die Bevölkerung hingegen etwas weniger zufrieden. Das liegt aber kaum an der «quantitativen Freizeit», also der verfügbaren Freizeit in Stunden: Sowohl die Erwerbstätigenquote als auch der Beschäftigungsgrad in den Grossstädten und Städten sind vergleichbar mit den anderen Raumtypen

Auch die Erreichbarkeit von Freizeiteinrichtungen erklärt die geringere Zufriedenheit nicht, im Gegenteil. In den städtischen Raumtypen sind die Distanzen zu verschiedenen Dienstleistungen deutlich kleiner als in ländlichen Raumtypen. In den Grossstädten liegt beispielsweise das nächste Restaurant im Mittel bloss rund 330 Meter entfernt, während in den ländlichen Gemeinden die durchschnittliche Distanz mit 840 Metern mehr als doppelt so gross ist. Die kurzen Distanzen in den städtischen Räumen, welche zu Zeitersparnissen im Alltag führen, wirken sich offenbar nicht auf die Einschätzung der Lebensqualität im Bereich Freizeit aus. 


Fazit

In der Schweiz ist die Lebensqualität im internationalen Vergleich auf einem sehr hohen Niveau. Sehr gross ist die Zufriedenheit mit dem Zusammenleben und den persönlichen Beziehungen. Allerdings gibt es auch verschiedene Hinweise darauf, dass die hohe Lebensqualität in der Schweiz nicht selbstverständlich ist, denn die Zufriedenheit mit dem jetzigen Leben hat in den letzten Jahren abgenommen. 

Die räumlichen Unterschiede in der Lebensqualität fallen je nach Lebensbereich unterschiedlich aus. Am auffälligsten sind die Unterschiede bei der Zufriedenheit mit der Wohnsituation. Am wenigsten zufrieden mit der Wohnsituation sind die Menschen in Grossstädten, am zufriedensten sind jene in ländlichen Gemeinden. Die objektiven Indikatoren zum Wohnungsmarkt spiegeln dieses Bild: Die Mietkosten in den Grossstädten sind deutlich höher als in den anderen Raumtypen, in den ländlichen Gemeinden sind sie hingegen unterdurchschnittlich. Auch der starke Rückgang der Grünflächen in den Grossstädten könnte die Zufriedenheit mit der Wohnsituation in den Grossstädten negativ beeinflussen.

Auffällig ist auch die Zufriedenheit mit der finanziellen Situation. In der gesamten Schweiz ist die Zufriedenheit in diesem Bereich tiefer als in anderen Lebensbereichen. Zudem hat die Zufriedenheit in den letzten Jahren stark abgenommen. Gleichzeitig sind die Einkommen gestiegen, was darauf hindeutet, dass steigende Lebenshaltungs- und Wohnkosten die subjektive Wahrnehmung der finanziellen Situation zunehmend belasten. Besonders tief fällt die Zufriedenheit in den Grossstädten und den ländlichen Zentren aus.

Die Lebensqualität ist selbstverständlich stark von der individuellen Situation abhängig. Unsere Betrachtung nach Raumtypen zeigt nur Durchschnittswerte, die nicht für alle Menschen dieser Raumtypen zutreffen. Dennoch geben die Indikatoren wertvolle Hinweise für die Denk- und Handlungsweise der kohärenten Raumentwicklung, für die Agglomerationspolitik (AggloPol) und für die Politik für die ländlichen Räume und Berggebiete (P LRB). Zur Erhaltung der hohen Lebensqualität in der Schweiz ist es wichtig, in den unterschiedlichen Raumtypen die verschiedenen Lebensbereiche, welche die Lebensqualität beeinflussen, gezielt zu fördern. Die Indikatoren zeigen zudem, dass sich die Herausforderungen je nach Raumtyp unterscheiden und entsprechend raumspezifische Handlungsansätze erforderlich sind, wie dies beispielsweise durch die Neue Regionalpolitik (NRP) gemacht wird. 


 

Das Barometer KoRE

Die vorliegende Story wurde im Rahmen des Barometers KoRE erstellt. Das Barometer KoRE zeigt mit wenigen ausgewählten Indikatoren wesentliche Trends der räumlichen Entwicklung der Schweiz auf. Es orientiert sich an den fünf Zielen der Agglomerationspolitik (AggloPol) und der Politik der ländlichen Räume und Berggebiete (P-LRB). 
Diese beiden Politiken umfassen zusammen mit dem gemeinsamen Aktionsplan den Beitrag des Bundes an eine kohärente Raumentwicklung.

 

Anregungen zur Diskussion:

  • Welche Implikationen sollten die aktuelle Lebensqualität und Zufriedenheit resp. die beobachteten Veränderungen auf die Sektoralpolitiken von Bund, Kantonen und Gemeinden haben? 
  • Welche Handlungsfelder versprechen das grösste Potenzial, um die Lebensqualität in den verschiedenen Raumtypen langfristig zu erhalten oder zu verbessern?
  • Die Zufriedenheit mit der eigenen finanziellen Situation ist in den letzten Jahren gesun-ken. Liegt das tatsächlich an den steigenden Lebenshaltungs- und Wohnkosten? Welche anderen Gründe erklären diese Veränderung? 

 

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