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Nordwesteuropa: Zum internationalen Key-Player der Zukunft

Mit dem Programm Interreg-VI-B Nordwesteuropa (NWE) stehen grüne, intelligente und gerechte Prozesse im Zentrum, um die nachhaltige Entwicklung und Resilienz aller Regionen voranzutreiben. Nordwesteuropa soll transnational vernetzt werden, um einzigartige Herausforderungen gemeinsam zu meistern und zum internationalen Key-Player heranzuwachsen.

Nordwesteuropa ist das am dichtesten besiedelte Gebiet Europas und umfasst wichtige wirtschaftliche und urbane Zentren wie Amsterdam Paris, Brüssel, Luxemburg oder Frankfurt. Viele Projekte des Programms NWE setzen sich deshalb mit städtespezifischen Themen auseinander. Die Region zeichnet sich zudem durch viele hochqualifizierte Arbeitskräfte – vor allem im Hightech-Bereich – aus. Wissenswirtschaft, Innovationsaustausch sowie die Förderung lokaler KMU sind daher zentrale Aspekte dieses Programms.

 

Ziele

Um das Gebiet Nordwesteuropa als wirtschaftlich starkes, attraktives und nachhaltiges Gebiet zu fördern, stehen folgende Schwerpunkte im Vordergrund: 
 

Intelligente Klima- und Umweltresilienz für NWE-Gebiete

  • Verbesserung des Naturschutzes und der Biodiversität sowie Verringerung der Umweltverschmutzung
  • Förderung der Anpassung an den Klimawandel und der Widerstandsfähigkeit bei Katastrophen

Intelligente und gerechte Energiewende

  • Förderung der Energieeffizienz und Reduzierung der Treibhausgasemissionen
  • Förderung von erneuerbaren Energien

Übergang zu einer ortsgebundenen Kreislaufwirtschaft

  • Förderung des Übergangs zu einer kreislauforientierten und ressourceneffizienten Wirtschaft

Verbesserung der territorialen Resilienz in Nordwesteuropa durch innovative und intelligente Veränderungen

  • Entwicklung und Ausbau von Forschungs- und Innovationskapazitäten und Einführung fortschrittlicher Technologien

Inklusives Nordwesteuropa

  • Verbesserung der Effektivität und Inklusion der Arbeitsmärkte und des Zugangs zu hochwertiger Beschäftigung durch den Ausbau der sozialen Infrastruktur und die Förderung der Sozialwirtschaft
  • Gewährleistung eines einheitlichen Zugangs zur Gesundheitsversorgung durch den Ausbau der Infrastruktur, einschließlich der Grundversorgung, und Förderung des Übergangs von der institutionellen zur gemeindenahen Versorgung
  • Stärkung der Rolle von Kultur und nachhaltigem Tourismus bei der wirtschaftlichen Entwicklung, sozialen Inklusion und Innovation

 

Facts and Figures

  • 634 874 km2 Fläche
  • 135 Mio. Einwohnerinnen und Einwohner
  • Beteiligte Staaten: Schweiz, Luxemburg, Belgien, Niederlande, Irland und Teile Deutschlands und Frankreichs
     

 

Projektbeispiele

Machining 4.0
Phos4You

 

Schweizer Beteiligung und Kontaktstelle

Projektpartnerinnen und Partner des Programms Nordwesteuropa können vom Erfahrungsaustausch in einem breiten Netzwerk profitieren, professionelle Partnerschaften knüpfen und individuelle Lösungsansätze für ihre Region oder ihren Wirtschaftszweig entwickeln. Beteiligen können sich Institutionen aller Art.
In der Schweiz nimmt das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) die operative Leitung dieses Programms wahr. Es ist Anlaufstelle für Projektpartnerinnen und Partner und vertritt die Schweiz im Lenkungsausschuss des Programms.

 

Ansprechpartner bei Fragen:

Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)
Internationales
Sébastien Rieben
+41 58 462 40 78
interreg@are.admin.ch

ARE

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Weitere Informationen und Publikationen

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