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Hoher Investitionsbedarf für den Agglomerationsverkehr

Ende 2016 sind beim Bund 37 Agglomerationsprogramme der dritten Generation eingereicht worden. Die damit vorgesehenen Verkehrsprojekte sind mit Investitionen von gut zwölf Milliarden Franken verbunden. Damit der Bund die Programme wie bis anhin mitfinanzieren kann, braucht er zusätzliche Mittel. Der Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF), über den Volk und Stände am 12. Februar abstimmen, soll die Voraussetzungen dafür schaffen.

Die eingereichten Agglomerationsprogramme der dritten Generation werden unter der Federführung des Bundesamtes für Raumentwicklung ARE und in enger Abstimmung mit den anderen involvierten Bundesämtern geprüft und priorisiert. Die wirkungsvollsten Projekte dürfen mit einem Bundesbeitrag von 30 bis maximal 50 Prozent rechnen, sofern die Gelder dafür mit dem NAF gesprochen werden. Die entsprechende Liste geht 2018 in Vernehmlassung. Die eidgenössischen Räte werden Anfang 2019 über die zu unterstützenden Vorhaben entscheiden.

Liste der eingereichten Agglomerationsprogramme
  • Zürich Oberland 
  • Winterthur und Umgebung 
  • Zürich-Glattal 
  • Limmattal 
  • Langenthal 
  • Bern 
  • Biel-Bienne/Lyss 
  • Burgdorf 
  • Thun 
  • Luzern 
  • Unteres Reusstal 
  • Zug 
  • Bulle 
  • Fribourg 
  • Aareland 
  • Solothurn 
  • Basel 
  • St.Gallen-Bodensee 
  • Werdenberg-Liechtenstein 
  • Obersee 
  • Wil 
  • Aargau-Ost 
  • Frauenfeld 
  • Kreuzlingen-Konstanz 
  • Bellinzonese 
  • Locarnese 
  • Luganese 
  • Mendrisiotto 
  • Lausanne-Morges 
  • Brig-Visp-Naters 
  • Coude du Rhône - Martigny 
  • Chablais (Monthey-Aigle) 
  • Valais central (Sion-Sierre) 
  • RUN (Réseau urbain neuchâtelois) 
  • Grand Genève 
  • Delémont 
  • Talkessel Schwyz

Mehr dazu in der Medienmitteilung des Bundes

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