regiosuisse bringt Wissen aus der NRP und INTERREG an die Hochschulen

regiosuisse hat drei Schweizer Hochschulen bei der Entwicklung neuer Weiterbildungsangebote im Bereich Regionalentwicklung unterstützt. Resultat daraus sind zwei neue CAS-Lehrgänge, die noch dieses Jahr starten.

In der Westschweiz gab es bisher keinen Lehrgang mit dem Schwerpunkt Regionalentwicklung. Dies ändert sich im September 2014, wenn der  neue CAS «Gestion du développement régional» startet. Geleitet und organisiert wird er von der Universität Neuenburg und der Haute école de gestion Arc.
Der Lehrgang schliesst eine Lücke im aktuellen Ausbildungsangebot und führt das Wissen und die Kompetenzen der Universität und der Fachhochschule zusammen. Das neue interdisziplinäre Angebot bewegt sich an der Schnittstelle zur regionalen Wirtschaft, der Raumplanung und dem Projektmanagement. Es kombiniert Theorie und Praxis und ermöglicht es, das Verständnis, die Fähigkeiten und Methodenkenntnisse zu erwerben, die bei der Förderung, Begleitung und Umsetzung von Regionalentwicklungsprojekten gefragt sind. Der CAS umfasst insgesamt acht verschiedene Module von jeweils 2,5 Tagen, die über ein Jahr verteilt sind.

Projekte realisieren und vermarkten
Auch die Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL, Teil der Berner Fachhochschule) entwickelt mit verschiedenen Partnern einen neuen Lehrgang im Bereich Regionalentwicklung. Der CAS «Nachhaltige Regionalentwicklung im ländlichen Raum» vermittelt Wissen, um die Potenziale des ländlichen Raums zu vernetzen und in Wert zu setzen.
Der Zertifikatskurs soll die Absolventinnen und Absolventen befähigen, Regionalentwicklungsprojekte erfolgreich zu realisieren und zu vermarkten. Vermittelt werden auch Grundlagen im Bereich Netzwerkmanagement, dem System ländlicher Räume und der Umgang mit Arbeitsinstrumenten wie dem Projektmanagement, aber auch das Ausarbeiten eines regionalen Businessplans. Der Lehrgang umfasst insgesamt 21 Tage und kann berufsbegleitend besucht werden. Der Start ist für September 2014 geplant. 

regiosuisse ist bestrebt, Themen aus der NRP, aus INTERREG und der Regionalentwicklung allgemein in die Lehre auf Hochschulstufe zu integrieren. Die Netzwerkstelle hilft im Umfang von zwei kostenlosen Arbeitstagen bei der Konzipierung eines neuen Lehrangebotes und bei der Suche nach Referentinnen und Referenten aus der Praxis. Verschiedene regiosuisse-Mitarbeitende sind zudem selber als Dozierende oder Lehr- und Modulverantwortliche direkt bei Hochschulen engagiert. Sind Sie interessiert oder haben Fragen? Dann melden Sie sich unverbindlich bei Sebastian Bellwald.

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Bild: regiosuisse.

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