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Innovation in der Schweiz: Schere zwischen grossen Unternehmen und KMU öffnet sich

In Rankings, welche die Innovationsfähigkeit von Ländern bewerten, belegt die Schweiz regelmässig Spitzenplätze. Eine neue Studie der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) zeigt nun ein differenzierteres Bild: Die Innovationskraft der Schweizer Firmen entwickelt sich sehr heterogen.

Die Schlussfolgerungen der Studie «Innovationskraft der Schweizer Industrie 1997–2014: Neu bewertet» sind unter anderem, dass sich die Innovationskraft von Schweizer Firmen unterschiedlich entwickelt. Die Schere zwischen Unternehmen, die Forschung und Entwicklung (F&E) betreiben und dafür immer mehr Mittel aufwenden und solchen, die gänzlich darauf verzichten, öffnet sich. Insbesondere viele KMU in der Schweizer Industrie reduzieren ihre F&E-Anstrengungen im In- und Ausland. Seit dem Frankenschock im Januar 2015 habe sich die Situation bei den KMU nochmals verschärft, wie Roland Goethe, Präsident des KMU-Verbandes «Swissmechanic» in einem Artikel von SRF News erklärt: «Innovation muss bezahlt werden. Unsere KMU haben zurzeit das Geld einfach nicht, um Entwicklung und Forschung zu betreiben.»

Mehr zum Thema «Frankenstärke», zu Innovation bei KMU und wie die Neue Regionalpolitik (NRP) dies unterstützen kann, finden Sie auch in der Ausgabe 13/17 unseres Magazins regioS. Auch der ehemalige Präsident von Swissmechanic, Oliver Müller, hat sich in einem Interview in dieser Ausgabe zum Thema geäussert (ab Seite 16).

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