Bild: gebana.

Wenn Digitalisierung auf afrikanische Regionalentwicklung trifft

Bezahlen via Handy in einem Land, in dem fliessendes Wasser keine Selbstverständlichkeit ist? Ein Beispiel der gebana AG mit Hauptsitz in Zürich zeigt, dass im westafrikanischen Togo mobiler Geldtransfer nicht nur funktioniert, sondern denen Vorteile bringt, die es auch tatsächlich verdienen.

In den meisten Ländern Westafrikas hat sich über Generationen ein mehrstufiges System mit sogenannten «Mittelmännern» etabliert, die Produkte von einheimischen Bauern einkaufen, sammeln und an Firmen zur Weiterverarbeitung wiederverkaufen. Für viele Firmen mag dies eine Vereinfachung darstellen, für die Bauern bedeutet es jedoch eine verschlechterte Situation, da sie nicht den vollen Preis für ihre Produkte erhalten. Nicht nur, dass sich der Mittelmann einen Teil in die eigene Tasche steckt. Nein. Oft werden die Bauern gar nicht bezahlt und korrupte Strukturen sind allgegenwärtig.

Ein anderer gewichtiger Punkt besteht darin, dass gebana – und damit schliesslich auch die Kunden und Konsumenten bspw. in der Schweiz – zurückverfolgen kann, woher die eingekauften Produkte tatsächlich kommen und ob die besagten Bauern auch wirklich dafür verantwortlich sind. gebana hat eine Testphase gestartet, erklärte den Produzenten Gründe und Vorgehen und diese begrüssten die initiative Idee. Selbstverständlich kam auch Skepsis auf, da das Geld nicht physisch, sondern digital zu den Bauern gelangen sollte. Wie das Ganze funktioniert? Lesen Sie hier mehr über diese Erfolgsstory.

Für regiosuisse stellt die Digitalisierung in der Schweizer Regionalentwicklung ein zentrales Thema dar, das aktiv bewirtschaftet wird – u.a. findet am 6. Juni 2018 die Fortsetzung der regiosuisse-Wissensgemeinschaft «Digitalisierung der Wirtschaft – Herausforderungen und Perspektiven für die Regionalentwicklung» und am 22./23. November 2018 das regiosuisse-Wissenschaftsforum zu Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung in der Regionalentwicklung statt.

Bild: gebana AG.
 

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