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Smarte Drainagen

Durch den Klimawandel ändern sich auch die klimatischen Bedingungen der Landwirtschaft am Oberrhein. Langfristig wird sich die Niederschlagsmenge im Sommer verringern und im Winter erhöhen. Zudem werden extreme Wetterlagen wie langandauernde Trockenwetterperioden häufiger eintreten. Da bis anhin der meiste Niederschlag im Sommer gefallen ist und die Wasserwirtschaft sich diesen Gegebenheiten angepasst hat, besteht zum Schutz der Produktion Handlungsbedarf für eine angepasste Wasserwirtschaft

Das Projekt Smarte Drainagen zur Resilienzförderung der Landwirtschaft bei langanhaltender Trockenheit strebt innovative Lösungen an, um die landwirtschaftliche Produktion sicherzustellen und gleichzeitig die vorhandenen Ressourcen zu schützen. Das aus den Niederlanden stammende Konzept Smarte Drainagen soll daher bezüglich Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit geprüft und weiterentwickelt werden, um ausgehend von den herrschenden und benötigten Feuchteangeboten den Wasserhaushalt eines bestimmten Feldes gezielt zu steuern, bei Bedarf durch Entwässerung oder Wasserrückhalt. Mit dem weiterführenden Ziel, dieses technische Know-how in der Nordwestschweiz zu demonstrieren, zu sichern und weiterzugeben, leistet die eigens zu diesem Zwecke gegründete Projektträgerschaft sowohl zum Schutz natürlicher Ressourcen als auch zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit in der Region einen Beitrag.

Kanton
Basel-Landschaft
Thema
Natürliche Ressourcen
Land- und Ernährungswirtschaft
Klima
Programm
Interreg
Projektdauer
01.04.2021 - 30.09.2022
Finanzierungs- instrument
afp
Projektkosten
CHF 103'774.-
Förderung Bund
CHF 50'000.-
Kontakt

Kanton Solothurn, Amt für Umwelt, Abtl. Wasser
Werkhofstrasse 5
4500 Solothurn

Die strategischen Ziele und Schwerpunkte bei der Umsetzung der NRP variieren je nach Kanton und Region und sind entscheidend dafür, ob ein Projekt durch NRP-Fördermittel unterstützt werden kann.
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