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Appenzeller Dinkel

Appenzeller Dinkel

Mit dem Anbau von Dinkel in der Region soll die Wertschöfpungskette im Kanton verbleiben und so die Wertschöpfung im Kanton gesteigert werden. Für die Landwirtschaft wird eine alternative, längerfristig stabile Einkommensquelle geschaffen und für die Konsumenten die Regionalität und den Bezug zum Rohstoff verstärkt. Zudem soll für den Rohstoff eine Marke aufgebaut werden, die als Kaufargument für den Konsument wie auch der Bekanntheit dienen soll und längerfristig bei Einhaltung der Vorgaben auch für weitere Lebensmittelproduzenten genutzt werden soll.

Ziele und erwartete Wirkungen

  1. Wertschöpfungskette: Der lokal angebaute Dinkel soll für die Landwirte und die Verarbeiter ein Gewinn sein. Die Landwirte können mit dem Dinkel einen höheren Ertrag erzielen als mit reiner Graswirtschaft. Zudem verbleiben grössere Teile der Wertschöpfungskette im Kanton und die Wertschöpfung im Kanton wird letztlich gesteigert. Die Verarbeiter können ihr Sortiment ausbauen und Produkte schaffen, die (ausschliesslich) Appenzeller Dinkelmehl enthalten.
  2. Landwirte: Die Zukunft der Milchwirtschaft wird zunehmend unsicher. Die Möglichkeit, mit dem vorhandenen Boden eine alternative, längerfristig stabile Einkommensquelle zu schaffen, könnte für viele Bauern von Interesse sein.
  3. Die lokalen und regionalen Konsumenten erhalten einen Bezug zum Rohstoff und können Produkte kaufen, die nicht nur vor Ort produziert werden, sondern deren Rohstoffe auch lokal angebaut werden. Die Regionalität, in der heutigen Zeit ein wirksames Verkaufsargument, wird unterstrichen.
  4. Marke: Für den Rohstoff «Appenzeller Dinkel» soll eine Marke aufgebaut werden (Ingredient Branding). Dies dient sowohl als Kaufargument für den Konsumenten als auch der Bekanntheit des Inhaltsstoffes. Die BÖHLI AG hat sich, bei einer längerfristig erhöhten Anbaumenge, zum Ziel gesetzt, die Marke «Appenzeller Dinkel» weiteren Lebensmittelproduzenten zur Nutzung zur Verfügung zu stellen. Für die Nutzung der Marke müssten die dann zu definierenden Vorgaben eingehalten werden (z.B. 100% Dinkel aus dem Appenzellerland).

Tätigkeiten im Projekt

  • Abklärung der Grundlagen
  • Aufbau der Marke inkl. Kommunikationskonzept und Entwicklung von Logo und Verpackungsmaterial
  • Anfrage Landwirte, Prüfung der Standorte
  • Anbau, Pflege, Ernte durch Landwirte und Partner
  • Erfahrungsaufbau
  • Abschlussbericht nach 3 Jahren Erfahrung

Erfolgsfaktoren

  • Zusammenarbeit zwischen Gewerbe- und Landwirtschaftsbetrieben
  • Schaffen von Mehrwert für Konsumenten, Verarbeiter und Produzenten
  • Breite Kommunikation
Kanton
Appenzell Innerrhoden
Thema
Industrie
Kooperation und überbetriebliche Vernetzung
Programm
NRP
Projektdauer
01.10.2016 - 31.12.2019
Finanzierungs- instrument
à fonds perdu
Projektkosten
CHF 53'200.-
Förderung Bund
CHF 17'000.-
Kontakt
Amt für Wirtschaft Kanton Appenzell Innerrhoden
Stefanie Sutter
Marktgasse 2
9050 Appenzell
Schweiz
Appenzell Innerrhoden
+41 71 788 94 46
wirtschaft@ai.ch
Die strategischen Ziele und Schwerpunkte bei der Umsetzung der NRP variieren je nach Kanton und Region und sind entscheidend dafür, ob ein Projekt durch NRP-Fördermittel unterstützt werden kann.
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