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Entwicklung des ländlichen Raums: Welche Rolle hat die Agrarpolitik?

Vitale und attraktive ländliche Räume sind eine wichtige Voraussetzung, damit die Landwirtschaft ihre Verfassungsziele erreichen kann. Die Agrarpolitik ist dabei eine der wichtigsten Sektoralpolitiken, wenn es darum geht, die räumliche Entwicklung der ländlichen Räume und Berggebiete kohärent und nachhaltig zu gestalten.

Die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln, der Erhalt der Kulturlandschaft und der Beitrag zum Erhalt der dezentralen Besiedlung der Schweiz: Zur Erreichung der agrarpolitischen Ziele setzt der Bund verschiedene Instrumente wie den Grenzschutz für spezifische Agrarprodukte, Direktzahlungen für bodenbewirtschaftende bäuerliche Betriebe, Beiträge und Darlehen für Strukturverbesserungsmassnahmen oder Finanzhilfen für gemeinschaftliche Massnahmen wie, z.B. Projekte für regionale Entwicklung (PRE), ein.

Die ländlichen Räume und Berggebiete der Schweiz entwickeln sich jedoch wirtschaftlich und demografisch unterschiedlich. Dies erhöht die Komplexität in der Raumentwicklungspolitik des Bundes und stellt für die Agrarpolitik eine Herausforderung bei der gezielten Förderung der ländlichen Entwicklung dar. Eine Übersicht bietet der Artikel von Daniel Baumgartner, Susanne Menzel und Simon Lanz in der aktuellen Ausgabe von «Agrarforschung Schweiz».

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