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Interreg B unterstützt Projekte «unbürokratisch und pragmatisch»

Eine vom Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) in Auftrag gegebene, externe Studie hat die Schweizer Teilnahme an den transnationalen Kooperationsprogrammen Interreg B «Alpenraum» und «Nordwesteuropa» evaluiert. Gut 30 Schweizer Partner von transnationalen Interreg-B-Projekten werden gegenwärtig im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) unterstützt.

Die Autorinnen und Autoren der Studie kommen zum Schluss, dass die Unterstützung der Interreg-B-Projekte im Rahmen der Programme «Alpenraum» und «Nordwesteuropa» durch die NRP gerechtfertigt ist. Sie heben besonders den langfristigen Nutzen der unterstützten Projekte hervor, der es neben der Realisierung konkreter Aktivitäten auch ermögliche, Kontakte für später zu knüpfen. Auch die durch die Projekte ausgelöste Wertschöpfung in den Regionen wird bestätigt. Zusätzlich zu den mit den Projektinhalten verbundenen Aspekten zeigt die Studie auch auf, dass die meisten Schweizer Partner die Umsetzung der Interreg-B-Projekte als nur wenig bürokratisch und pragmatisch einschätzen.

Die Autorinnen und Autoren der Studie formulieren auch einige Empfehlungen für Verbesserungen. Das ARE und das SECO werden die verschiedenen Empfehlungen in den kommenden Monaten prüfen und anschliessend über allfällig zu treffende Massnahmen entscheiden.

Interreg B – Was ist das?

Die Interreg-B-Programme ermöglichen es den Schweizer Akteurinnen und Akteuren der Regionalentwicklung, mit ihren ausländischen Amtskolleginnen und -kollegen in grossen transnationalen Räumen zusammenzuarbeiten, und das gleich in mehreren Bereichen (Wirtschaft, Energie, Umwelt etc.). Die Programme stehen allen Arten von Akteurinnen und Akteuren offen: Verwaltungen, Hochschulen, Verbände oder Private.

Die Schweiz beteiligt sich an den Programmen «Alpenraum» und «Nordwesteuropa». Das Programm «Alpenraum» verfolgt das Ziel, aus der Alpenregion eine international konkurrenzfähige Region mit hoher Lebensqualität zu machen. Das Programm «Nordwesteuropa» zielt darauf ab, Innovation, Forschung und technologische Entwicklung in der Zielregion zu fördern. Die nächsten Projektausschreibungen erfolgen diesen Herbst.

Weitere Informationen zu Interreg : www.interreg.ch

Kontaktperson für Interreg B in der Schweiz: Sébastien Rieben, ARE, sebastien.rieben@are.admin.ch

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