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Landschaft als Leitthema für eine nachhaltige Regionalentwicklung?

Kann die Landschaft als Potenzial für eine nachhaltige regionale Entwicklung dienen? Können Regionen von einem «Leitthema Landschaft» profitieren? Lässt sich mit einer landschaftsbezogenen Regionalentwicklung die Wertschätzung der relevanten Akteure für die Landschaft steigern, Wertschöpfung generieren und die Zusammenarbeit der Akteure verbessern? Die von PLANVAL im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU) durchgeführte Studie «Landschaft als Leitthema für eine nachhaltige Regionalentwicklung» kommt nach der Analyse von Fallbeispielen zu dem Schluss: Ja, all dies ist möglich.

Das Denkmodell «Landschaftsbezogene Entwicklung von Regionen» zielt auf eine bewusste Auseinandersetzung mit Landschaft auf regionaler Ebene. Dahinter steht die Bestrebung, dass die Potenziale der Landschaft erkannt und ausgeschöpft und gleichzeitig landschaftliche Qualitäten erhalten und entwickelt werden. Diese Kombination vermeidet Musealisierungstendenzen und fördert «lebendige» Landschaften. Der «Handlungsraum Landschaft» soll zudem als Ausweg aus dem Sektoraldenken und als Katalysator für kollektives Handeln dienen. Ziel der von PLANVAL im Auftrag des BAFU durchgeführten Studie war es, Beispiele einer landschaftsbezogenen Regionalentwicklung in der Schweiz und im benachbarten Ausland zu recherchieren und zu analysieren. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob und wie Landschaft als Potenzial für eine nachhaltige regionale Entwicklung wirken kann, und wie Regionen in ihrer Entwicklung konkret von einem «Leitthema Landschaft» profitieren können.

Musterbeispiele

Die 14 analysierten Musterbeispiele zeigen, dass landschaftsbezogene Regionalentwicklung bereits umgesetzt wird – und zwar in den verschiedensten Räumen, Dimensionen und Ausprägungen: im ländlichen Raum und in Berggebieten ebenso wie in Städten und Agglomerationen, in der Peripherie und in Zentren, in kleinen Gemeinden genauso wie in grösseren Regionen bis hin zu nationalen und grenzüberschreitenden Gebieten, mit oder ohne Trägerstrukturen sowie mit ganz unterschiedliche Themenschwerpunkten. Dieses Bild ergibt sich, weil auch «indirekte» Ansätze berücksichtigt sind, die über landschaftsbezogenen Tourismus, erneuerbare Energien, Biolandwirtschaft oder kluge Ortsplanung für eine Inwertsetzung der Landschaft sorgen. 

Modellvorhaben «Landschaft ist mehr wert»
Die Studie unterstreicht, dass die Landschaft als Leitthema für eine nachhaltige Regionalentwicklung dienen kann. Dieser Zugang scheint ausbaufähig – beispielsweise im Rahmen der aktuell ausgeschriebenen neuen Modellvorhaben «Nachhaltige Raumentwicklung» mit dem Schwerpunkt «Landschaft ist mehr wert».    

Weitere Möglichkeiten zur Unterstützung von Projekten sind in unserem Finanzhilfe-Tool zu finden.

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12. Dezember 2019

SAVE THE DATE: Austauschtreffen zum Thema «Von Smart Cities zu Smart Regions»

Zusammenfassung
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